Ausstellung zu Jürgen Bertelsmann

Lebensspuren

Worpswede (af). Im Rahmen einer Installation zeigt das Haus Bertelsmann Zeichnungen, Aquarelle und Briefe des 1942 in Russland gefallenen Malers Jürgen Bertelsmann, Sohn von Walter Bertelsmann.
02.08.2019, 00:00
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Von FMA-Osterholzer Kreisblatt

Worpswede (af). Im Rahmen einer Installation zeigt das Haus Bertelsmann Zeichnungen, Aquarelle und Briefe des 1942 in Russland gefallenen Malers Jürgen Bertelsmann, Sohn von Walter Bertelsmann. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht jedoch weniger die Tragik des frühen Todes. Vielmehr geht es um das Werden eines jungen Menschen und Künstlers in seinen letzten Lebensjahren unter den Bedingungen des furchtbaren Kriegsgeschehens.
„Von beiden Seiten sehnen sich die Menschen danach, mitmenschlich empfinden zu dürfen“, schrieb J. Bertelsmann aus dem Krieg. Er sah nicht Feinde neben Freunden, Russen neben Deutschen. Er sah Mitmenschen, in all ihrer Verschiedenheit, und fühlte mit ihnen. Mensch zu sein, und es in der Erfahrung von Grausamkeit und Entbehrung auch zu bleiben, war sein Bemühen und seine Kunst Ausdruck dafür.

Geöffnet ist die Ausstellung im Haus Bertelsmann, Im Rusch 8 in Worpswede, immer donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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