Bremen Linkes Weserufer bekommt Terrasse

Bremen. Spitzahorn statt Platanen sollen in der Zukunft an der Bremer Stadtstrecke stehen. Das Planungsbüro Topotek hat die Fachjury unter Leitung von Bremens Senatsbaudirektorin Iris Reuther überzeugt.
11.02.2017, 00:00
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Linkes Weserufer bekommt Terrasse
Von Pascal Faltermann

Bremen. Spitzahorn statt Platanen sollen in der Zukunft an der Bremer Stadtstrecke stehen. Das Planungsbüro Topotek hat die Fachjury unter Leitung von Bremens Senatsbaudirektorin Iris Reuther überzeugt. Die Berliner Landschaftsarchitekten liefern damit den Entwurf für die Gestaltung des linken Weserufers in der Bremer Neustadt, die durch Maßnahmen für den Hochwasserschutz nötig werden. Das gaben die Mitglieder des Auswahlgremiums am Freitagmittag in der Baubehörde bei einer Pressekonferenz bekannt.

Der Gewinner-Beitrag liefert die Grundlage für die Neugestaltung des gut 1,8 Kilometer langen Abschnitts an der linken Weserseite und der Kleinen Weser in der Neustadt. Die betroffene Strecke verläuft zwischen der Eisenbahnbrücke und Stephanibrücke, vorbei an der Bürgermeister-Smidt- und Wilhelm-Kaisen-Brücke bis zur Piepe am Rotes Kreuz Krankenhaus. Im vergangenen Jahr hatte die Jury aus 14 Wettbewerbsbeiträgen zwei Vorschläge ausgewählt. Nun musste sich die Jury zwischen den Entwürfen des Büros Topotek und dem Atelier Loidl entscheiden. Beide hatten ihre Pläne überarbeitet und angepasst. Durch die geplanten Baumaßnahmen müssen 136 Platanen am linken Weserufer gefällt werden. Die Gewinner-Idee sieht unter anderem vor, acht Platanen an der Brautstraße zu erhalten. Außerdem soll es vor der Becks-Brauerei eine Terrasse geben.

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