Buchkritik: "Die Harpyie" von Megan Hunter

In den Wahnsinn

Mit "Die Harpyie" gelingt Megan Hunter ein fesselnder Roman, bei dem Leserinnen und Leser die Protagonistin auf ihrem Weg in den Wahnsinn begleiten.
16.06.2021, 12:32
Lesedauer: 1 Min
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In den Wahnsinn
Von Simon Wilke
In den Wahnsinn

Der neue Roman von Megan Hunter: Die Harpyie.

C.H. Beck Verlag

Vorsicht: Das meist recht probate Mittel, ein Buch nach seinem Klappentext auszuwählen, könnte in diesem Fall in die Irre führen. Auf dem Buchrücken von Megan Hunters "Die Harpyie" heißt es: "Als Lucy erfährt, dass ihr Ehemann Jake sie betrügt, soll eine verhängnisvolle Abmachung die Ehe retten: Drei Mal darf Lucy Jake bestrafen. Wann und auf welche Weise, entscheidet sie. Ein gefährliches Spiel zwischen Rache und Vergebung entbrennt – und schließlich erwacht eine Seite in Lucy, die schon immer tief in ihr geschlummert hat." Das klingt zwar nach Psychothriller, ein Nagelbeißer ist der Roman allerdings nicht. Eher beklemmend.

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