Kriminalfälle Wahre Verbrechen klug analysiert: „True Crime“

In ihrem neuen Buch „True Crime“ stellt Romy Hausmann reale Kriminalfälle vor. Es geht ihr darum, alte Fälle und ihre Auflösung darzustellen.
18.09.2022, 15:54
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Wahre Kriminalfälle, spannend aufbereitet und gern auch mit wissenschaftlichen Details ergänzt: True Crime ist in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Spannungsformate in Literatur, Fernsehen und Podcasts geworden. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln werden Morde, Entführungen und andere Verbrechen rekonstruiert und die Details der Aufklärung dargestellt.

True Crime ist auch für Schriftsteller interessant, die aus den Fällen und ihrer Darstellung Anregungen und Fachkenntnisse erhoffen. Zu dieser Gruppe von Lesern zählt auch Romy Hausmann, die mit Krimis wie „Liebes Kind“ und „Marta schläft“ lange auf den Bestsellerlisten zu finden war.

In ihrem neuen Buch „True Crime“ stellt Hausmann reale Kriminalfälle in den Mittelpunkt. Allerdings geht es ihr, wie sie im Vorwort betont, nicht darum, alte Fälle und ihre Auflösung darzustellen: „Ich will nicht über die Abläufe sprechen oder das viele Blut, im Gegenteil. Ich möchte über das Leben sprechen, darüber, wie es vorher war, darüber, wie es jetzt ist.“

In „True Crime“ stellt Romy Hausmann elf Kriminalfälle dar und beschreibt, wie die Täter und die Angehörigen nach den Verbrechen weiterleben. Diese Konsequenzen diskutiert sie dann mit Fachleuten, die entweder an den Fällen mitgearbeitet haben oder Experten zu den jeweiligen Aspekten sind. So erhalten die Fälle eine menschlich nachvollziehbare Dimension.

- Romy Hausmann: True Crime. München; dtv Verlagsgesellschaft; 412 Seiten; 16,00 Euro; ISBN 978-3-423-26000-8.

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