Das Verhalten der Fische Moderne Technologie hilft bei Erforschung des Lebens in Gewässern

Was in Gewässern geschieht, wie zum Beispiel der Alltag von Fischen aussieht, ist weitgehend unerforscht. Nun hilft moderne Technologie dabei, Wissenslücken zu schließen.
01.03.2022, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Moderne Technologie hilft bei Erforschung des Lebens in Gewässern
Von Jürgen Wendler

Ob Rehe, Elefanten oder Löwen: Wer wissen möchte, wie sie sich verhalten, kann sich leicht ein Bild machen. An Land lebende Tiere lassen sich vergleichsweise einfach beobachten. Ganz anders verhält es sich jedoch mit Fischen in Seen und anderen Gewässern. "Was die Fische genau den ganzen Tag machen, wie und mit wem sie interagieren, wie verschiedene Individuen auf Gefahr und neue Situationen reagieren, ist für die meisten natürlichen Gewässer und Arten gänzlich unbekannt", erklärt Professor Robert Arlinghaus, der sich an der Berliner Humboldt-Universität und am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei seit Langem mit Fragen des Fischereimanagements befasst. Im Fachjournal "Science" stellt er gemeinsam mit anderen Experten ein Verfahren vor, mit dem sich Bewegungen von Fischen exakt nachvollziehen lassen. Mit seiner Hilfe ist es bereits gelungen, tiefere Einblicke in das Verhalten von hierzulande heimischen Fischen wie beispielsweise Hechten und Karpfen zu gewinnen. Zu den Autoren der neuen Veröffentlichung gehört mit dem Fischereibiologen Thomas Klefoth auch ein Professor der Hochschule Bremen.

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