Beirat vergibt Mittel und stellt Anträge an Stiftung Mosaik auf dem Pausenhof

Vegesack. Der Vegesacker Beirat hat während seiner Sitzung am Donnerstagabend Beschlüsse über seine sogenannten Globalmittel in Höhe von insgesamt 6094,25 Euro gefasst. Der größte Posten entfiel dabei auf das Sportbad Grohn.
26.10.2013, 00:00
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Von Ulf Buschmann

Der Vegesacker Beirat hat während seiner Sitzung am Donnerstagabend Beschlüsse über seine sogenannten Globalmittel in Höhe von insgesamt 6094,25 Euro gefasst. Der größte Posten entfiel dabei auf das Sportbad Grohn. Dorthin fließen 3140 Euro. Das Geld soll unter anderem für Sanierungsmaßnahmen verwendet werden. Mit diesem Thema soll sich im kommenden Jahr auch der Sportausschuss des Vegesacker Beirates befassen und der Nordbremer Regionalausschuss. Begründung laut Ortsamtleiter Heiko Dornstedt: „Das betrifft alle Stadtteile.“

Platz zwei auf der Vergabeliste ist das Rote Kreuz als Träger des Jugendfreizeitheimes Alt-Aumund. Der Verband möchte mit 1200 Euro vom Beirat den Projektraum neu gestalten. Genau 801,25 Euro erhält überdies die Elter-Kind-Gruppe St. Willehad, um Fallschutzflächen aus Rindenmulch auszubessern. Über 590 Euro können sich die Prellballer des MTV „Eiche“ Schönebeck freuen. Der Beirat bezuschusst damit die Ausstattung der Spieler.

Weitere 363 Euro gehen an den Martinsclub für eine sogenannte Kegelschiene, mit der die Menschen mit Behinderungen diesem Sport nachgehen können. Leer ausgegangen sind unter anderem das Overbeck-Museum und die Fußballer der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack (SAV).

Das Museum hatte 20000 Euro für eine Ausstellung mit Modersohn-Briefen beantragt. Der Beirat lehnte aber mit der Begründung ab, das Museum habe andere Fördermöglichkeiten. Die SAV-Fußballer hatten sich um knapp 12000 Euro für eine neue Lautsprecheranlage insbesondere für die Jugendarbeit bemüht, nachdem die alte in den Containern im Vegesacker Stadion ein Raub der Flammen wurde.

Der Beirat befasste sich auch mit mehreren Anträgen an die „Stiftung Wohnliche Stadt“. Sie fanden jeweils einstimmig das Wohlwollen der Stadtteilpolitiker – so etwa ein Antrag über 100000 Euro für den Seenot-Versuchskreuzer „Bremen“.

Positive Signale gab es für drei Schulprojekte. So möchte die Grundschule Fährer Flur 7970 Euro für ihr Schulhofprojekt haben. Konkret soll ein Mosaik angelegt werden, das die heimische Tier- und Pflanzenwelt darstellt. Es gehört nach Aussage von Schulleiterin Regina Wöhltjen zum Jahresthema Artenvielfalt, dem sich die Mädchen und Jungen in Kooperation mit dem BUND widmen.

„Schöne Schule“ heißt ein Vorhaben, das die Oberschule an der Lerchenstraße gestartet hatte. Für 27000 Euro soll der dortige Schulhof in einem letzten Abschnitt so umgestaltet werden, dass sich Schüler und Nachbarn gleichermaßen wohlfühlen. Laut Schulleiterin Claudia Potthoff sollen Bänke und Tische aus Mosaik und Stein installiert werden. Projekt Nummer drei betrifft die Grundschule Borchshöhe. Mit der Antragssumme von 24000 Euro soll der Schulhof Mosaikschlangen erhalten.

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