Pop David Hasselhoff auf gutem Weg

Berlin. «Hallo, schöne Fräulein», ruft David Hasselhoff lachend einer jungen Fotografin zu. Vor einem Restaurant in Berlin scharen sich am Mittwoch die Fotografen, um den 58-Jährigen von allen Seiten abzulichten. Der nimmt es auf die leichte Schulter und filmt im Gegenzug den Pulk mit seiner eigenen Digitalkamera. Viel Aufmerksamkeit für den Ex-«Baywatch»-Star, der im Frühjahr im «Musikantenstadl» ein Comeback versuchte.
25.08.2010, 16:50
Lesedauer: 2 Min
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Berlin. «Hallo, schöne Fräulein», ruft David Hasselhoff lachend einer jungen Fotografin zu. Vor einem Restaurant in Berlin scharen sich am Mittwoch die Fotografen, um den 58-Jährigen von allen Seiten abzulichten. Der nimmt es auf die leichte Schulter und filmt im Gegenzug den Pulk mit seiner eigenen Digitalkamera. Viel Aufmerksamkeit für den Ex-«Baywatch»-Star, der im Frühjahr im «Musikantenstadl» ein Comeback versuchte.

Hasselhoff macht einen gelösten Eindruck. Als er seine Autobiografie und die kommende Tournee vorstellen will, streckt er auf einer Bank seine langen Beine von sich. Für die Gäste des Lokals bietet sich ein ungewöhnlicher Anblick. Einmal der amerikanische Star in Jeans und weit aufgeknöpftem Hemd. Davor: Fotografen, Kamerateams und Journalisten, die sich in dem kleinen Nebenraum drängen. Manager Herbert Fechter kommt gleich zur Sache: «Sie können sich Fragen zum Alkoholismus sparen, das steht alles in dem Buch.»

Hasselhoff allerdings gibt bereitwillig Auskunft zu seinen Alkoholeskapaden der vergangenen Jahre: «Es ist ein täglicher Kampf, aber ich fühle mich gut. Jeder hat Probleme, meine sind nur ein bisschen besser dokumentiert.» Das kann man als Anspielung auf das Video im Internet verstehen, in dem er volltrunken einen Hamburger isst.

Hasselhoff sagt, das Schreiben der Autobiografie («Wellengang meines Lebens») sei für ihn auch eine Art Therapie gewesen: «Es geht darum, seinen Ärger loszulassen und die guten Dinge in seinem Leben zu umarmen. Manchmal war das Leben so schnell, dass ich keine Gelegenheit hatte, es zu genießen.»

Am Vortag war der Sänger und Schauspieler mit seinen Töchtern durch die Hauptstadt gewandert, hatte ihnen Sehenswürdigkeiten gezeigt. «Vor allem Plätze, wo ich damals rumgehangen habe», sagt Hasselhoff und spielt damit auf seinen Auftritt vor dem Brandenburger Tor Silvester 1989 an. Taylor-Ann (20) und Hayley-Amber (17) posieren nach der Pressekonferenz vor ihrem Hotel mit dem Vater. Vorher habe er sie zur Probe geschickt, sagt Hasselhoff. Als Popduo Bella Vida wollen sie ihren Vater bei seiner Tour im Februar 2011 begleiten. Am Freitag steht noch ein Auftritt bei der Musikshow «The Dome» an.

Hasselhoff selbst will mit der Tour «The Hoff is back» wieder durchstarten. Die Besucher könnten sich auf eine Mischung aus alten Hits und neuen Songs einstellen. Irgendwann wolle er dann hoffentlich ein neues «Looking for Freedom» (seinen Hit zum Ende des Kalten Krieges) produzieren.

Nach Berlin sei der 58-Jährige seit dem Mauerfall öfter gekommen. Schließlich lägen auch seine Wurzeln in Deutschland. «Der Ur-Ur- Großvater meines Vater war Passagier auf einem Schiff von Deutschland nach Baltimore.» An den Deutschen schätze er ihre Treue. «Es ist, als wäre ich nie weg gewesen.» (dpa)

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