Musik Deutsches Jazzfestival im Zeichen der Weltmusik

Frankfurt/Main. Der Jazz aus Europa und den USA trifft beim 41. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt auf traditionelle Musik aus entlegenen Regionen. Vom 28. bis 31. Oktober sind unter dem Motto «Jazz im globalen Dorf» auch afrikanisches Balaphon-Spiel, Roma- Musik, indische Ornamentik und hawaiianische Ukulele-Klänge zu hören.
23.08.2010, 15:30
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Frankfurt/Main. Der Jazz aus Europa und den USA trifft beim 41. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt auf traditionelle Musik aus entlegenen Regionen. Vom 28. bis 31. Oktober sind unter dem Motto «Jazz im globalen Dorf» auch afrikanisches Balaphon-Spiel, Roma- Musik, indische Ornamentik und hawaiianische Ukulele-Klänge zu hören.

Bei einem der Projekte lässt sich die hr-Bigband von mongolischem Obertongesang inspirieren, wie der Hessische Rundfunk mitteilte. An den drei Abenden wird unter anderem der japanisch-hawaiianische Ukulelen-Virtuose Jake Shimabukuro erwartet. Als Wegbereiter des globalisierten Jazz versöhne er nicht nur Chick Corea mit Michael Jackson, sondern schöpfe auch aus der Folklore des polynesischen Kulturraums, berichteten die Organisatoren. Das Ensemble «Kinsmen», ein Septett um die indische Saxofon-Legende Kadri Gopalnath und den New Yorker Altsaxofonisten Rudresh Mahanthappa, will beim Festival traditionelle südindische Musik mit westlicher Improvisation verbinden.

Der Mandolinen-Artist Sam Bush, der gerne durch die Bluegrass- Steppe des amerikanischen Westens «wildert», kommt als «Special Guest» in der Band von Saxofonist Bill Evans. Perkussions-Magie verspricht das Quartett um Lansiné Kouyaté und David Neerman: Afro- Beat gesellt sich zu großstädtischer Spontanmusik. «Gypsy Colours» heißt das Projekt des Tenorsaxofonisten Tony Lakatos, der die Musik der ungarischen Roma in ungewohntem Sound aufleben lassen will.

Der Frankfurter Bassist Stephan Schmolck, der gerade mit dem Hessischen Jazzpreises 2010 ausgezeichnet wurde, tritt mit seinem Sextett «Harm-O-troniX» auf. Organisiert wird das traditionsreiche Jazzfestival vom Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt mit Hilfe von Sponsoren. Zum Abschluss am 31. Oktober gibt es ein Kinderkonzert. (dpa)

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