Die MeToo-Debatte im Deutschrap Feindbild Feminismus

#deutschrapmetoo bewegt die Hip-Hop-Szene. Eine Diskussion ist entbrannt um frauenverachtende Texte und die Taten, die auf diese folgen. Doch trotzdem ist Rapmusik erfolgreicher als je zuvor.
13.08.2021, 16:46
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Feindbild Feminismus
Von Simon Wilke

Vielleicht ist es soweit. Vielleicht ist Deutschrap an einem Punkt angekommen, wo sich zeigt, ob es im Hip Hop tatsächlich so etwas wie "die Szene" gibt. Das Genre hat seit Kurzem seinen eigenen unrühmlichen Hashtag, #deutschrapmetoo. Wie #MeToo, das aufkam nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein. Wie #MeToo, das weltweit auf das Ausmaß männlicher sexueller Übergriffigkeit aufmerksam machte. Ausgangspunkt dieses Mal: Influencerin Nika Irani, die den Rapper Samra bezichtigte, sie vergewaltigt zu haben. Der Rapper, dessen Platte "Rohdiamant" in diesem Jahr Platz 3 der Album-Charts erreichte, streitet das ab. Der Fall wird juristisch aufgearbeitet, Samras Label, Universal Music, lässt die Zusammenarbeit vorerst ruhen.

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