Musik Rainald Grebe und Gäste zelebrieren Konzertspektakel

Berlin (dpa) - Bassbariton Thomas Quasthoff coverte Helene Fischer, Chorleiter-Veteran Gotthilf Fischer (87) animierte das singende Publikum bei «Hoch auf dem gelben Wagen»: Mit Gaststars und skurrilen Showeinlagen hat Liedermacher Rainald Grebe (44) ein Konzertspektakel in Berlin zelebriert.
21.06.2015, 13:16
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Berlin (dpa) - Bassbariton Thomas Quasthoff coverte Helene Fischer, Chorleiter-Veteran Gotthilf Fischer (87) animierte das singende Publikum bei «Hoch auf dem gelben Wagen»: Mit Gaststars und skurrilen Showeinlagen hat Liedermacher Rainald Grebe (44) ein Konzertspektakel in Berlin zelebriert.

Vor 10 000 Zuschauern in der Freilichtbühne Wuhlheide spielte der Musiker und Kabarettist am Samstagabend alte und neue Songs über Handwerker, die neunziger Jahre, Morgenland und Abendland. Zum Finale entrollten sich zwei riesige weiß-rote Banner mit dem Berliner Bären zu Grebes bekannter Spotthymne über das dünn besiedelte Brandenburg, wo man «Bisamratten im Freibad sieht».

Das Konzert hatte Grebe, der mit Häuptlingsschmuck auf dem Kopf auf einem Kamel einritt, als eine «größenwahnsinnige Verschwendung» für einen Abend angelegt. Mit von der Partie waren auch Komiker Olaf Schubert, Chöre und Turner. Friedenstauben flatterten auf, Anhänger des Fußballclubs Union Berlin auf den Rängen skandierten Fangesänge. «Ich komm mir gerade vor wie Elton John», rief Grebe irgendwann ins Publikum. Nach Popstar-Manier schwebte er in einer Hebebühne empor und sang «Ich bin der Präsident».

Einige Überraschungseffekte landete Bariton Quasthoff. Bei seinem Kurzauftritt präsentierte er den Hit «Atemlos durch die Nacht» von Schlagerstar Helene Fischer als melancholisch angehauchtes Kunstlied. Dann imitierte er auch noch Altkanzler Helmut Kohl und rezitierte «Der Mond ist aufgegangen». Immer wieder drehte sich das Spektakel um Volksmusik und das Volk - ein zentrales Thema für Grebe, der bereits 2011 ein ähnliches Open-Air-Konzert mit 15 000 Zuschauern in der Berliner Waldbühne veranstaltet hatte. Nun sang er ironisch in einem neuen Song: «Ich bin die Stimme des Volkes.»

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+