Medien Was machen Lena und Raab jetzt?

Hamburg. Nach dem Eurovisions-Sieg ist vor den wichtigen Entscheidungen: In welcher deutschen Stadt findet das Grand-Prix- Finale 2011 statt, will Lena wirklich nochmal antreten und wie geht es nach diesem Höhepunkt mit ihrer Musikkarriere weiter?
31.05.2010, 09:10
Lesedauer: 2 Min
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Hamburg. Nach dem Eurovisions-Sieg ist vor den wichtigen Entscheidungen: In welcher deutschen Stadt findet das Grand-Prix- Finale 2011 statt, will Lena wirklich nochmal antreten und wie geht es nach diesem Höhepunkt mit ihrer Musikkarriere weiter?

Fragen, auf die es an diesem Montag erste Antworten geben soll. Bei einer Pressekonferenz um 12.00 Uhr in den Kölner Fernsehstudios von Stefan Raabs Produktionsfirma Brainpool wollen Sängerin Lena und ihr Mentor Raab über die vergangenen aufregenden Grand-Prix-Wochen und über die Zukunft plaudern.

Eine Frage wird vermutlich nicht so schnell geklärt werden können: Wo stoppt der Grand-Prix-Zirkus 2011? Hamburg, Hannover, Köln und Berlin haben sich schon in Stellung gebracht. Alle vier haben gute Gründe, auf den Eurovision Song Contest zu pochen.

Die Hansestadt organisiert seit Jahren die offizielle Grand-Prix-Party und war Schauplatz etlicher deutscher Vorentscheide - außerdem sitzt in Hamburg der Grand-Prix-verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR). Hannover hält den Trumpf in der Hand, Heimatstadt von Lena zu sein. Köln hat bereits sämtliche Shows der Castingreihe «Unser Star für Oslo» ausgetragen und ist Sitz von Raabs TV-Firma. Und Berlin kommt als Hauptstadt und Party-Metropole sowieso in Betracht.

Während Stadtobere und Ministerpräsidenten sich schon wortgewaltig für ihre jeweilige Stadt ins Zeug legten, hält sich der NDR bislang bedeckt. «In welcher Stadt das große Finale stattfinden wird, werden wir erst nach sorgfältiger Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten entscheiden», sagte NDR-Intendant Lutz Marmor.

Die Frage einer möglichen Titelverteidigung durch Lena selbst lässt sich vermutlich einfacher beantworten: War die Kampfansage Raabs nur ein für ihn typischer Scherz, um das Interesse am Köcheln zu halten, oder meint er es damit ernst? «Wir haben nach fast 30 Jahren die Europameisterschaft im Singen ins eigene Land geholt. Es ist nichts natürlicher, als wenn der Sieger den Titel im eigenen Land verteidigt», sagte er noch in der Nacht des Sieges.

Lena dürfte sich jetzt aber erst einmal ausruhen und wieder Kräfte sammeln, nach den anstrengenden Wochen des Castings, der Grand-Prix-Vorbereitung und der Abi-Prüfungen. Jedoch darf die Erholungspause nicht zu lange dauern, das weiß auch Medien- und Musikprofi Raab. Sie muss bald auf Europatour gehen und den Rückenwind des Sieges sowie ihre derzeitige Popularität nutzen, um das Fundament für eine längerfristige Karriere zu legen. (dpa)

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