Bremen

Pariser Prominenz angetan von der Kunsthalle

Bremen. Ein Hauch von Paris in der Kunsthalle Bremen. Schon vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn hatte Direktor Christoph Grunenberg Prominenz aus der Hansestadt, aber auch aus dem In- und Ausland zur Vorbesichtigung der großen Sonder-Schau „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“ in die Kunsthalle eingeladen.
06.02.2015, 00:00
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Von Sigrid Schuer
Pariser Prominenz angetan von der Kunsthalle

Rodolphe Rapetti

Christina Kuhaupt

Ein Hauch von Paris in der Kunsthalle Bremen. Schon vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn hatte Direktor Christoph Grunenberg Prominenz aus der Hansestadt, aber auch aus dem In- und Ausland zur Vorbesichtigung der großen Sonder-Schau „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“ in die Kunsthalle eingeladen. Die stellvertretende Direktorin und Kuratorin Dorothee Hansen begrüßte in ihrer Eröffnungsrede die Gäste aus Paris in fließendem Französisch. Sowohl Laurence Des Cars, Direktorin des Musée de L’Orangerie, als auch Rodolphe Rapetti, Ko-Kurator und Bernard-Experte, hoben die exzellente Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen hervor. „Es sind zwei komplett unterschiedliche Ausstellungen, in Paris haben wir uns eher auf das Spätwerk Bernards konzentriert. In der Kunsthalle kann man die Zeichnungen des jungen Emile Bernard mit seinen Gemälden vergleichen. In Bremen wird sein ganzes, vielgestaltiges Lebenswerk präsentiert“, sagte Rapetti.

Lucrezia Argyropoulos, die Urenkelin des lange Zeit zu Unrecht vergessenen großen Künstlers Emile Bernard, zeigte sich gerührt von der Hommage an das Universaltalent, dem die Kunsthalle schon 1967 eine Ausstellung gewidmet hatte. „Das ist ein sehr emotionaler Moment für unsere Familie, der viele Erinnerungen wachruft“, sagte sie. Angetan von dem facettenreichen Werk Bernards, der sich immer wieder radikal gegen den Kunstbetrieb stellte, zeigten sich unter anderem Eske Nannen von der Kunsthalle Emden, Andreas Blühm, Direktor des Groninger Museums, aber auch Dominique Wehrmann, Bremer Honorarkonsulin der Republik Frankreich, und ihr Mann Wilhelm. Bremens Bürgerschaftspräsident Christian Weber schwärmte: „Diese leuchtenden Farben!“ 250 000 Besucher zog die Bernard-Ausstellung in Paris an. Auf einen ähnlich großen Erfolg hofft auch Weber, der sich wünscht, das möglichst viele kunstinteressierte Touristen nach Bremen kommen mögen.

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