US-Autor Anthony Doerr belobigt

Pulitzer-Preis für Weltkriegsroman

New York. Ein Weltkriegsroman über die Begegnung eines französischen Mädchens und eines deutschen Jungen hat den diesjährigen Pulitzer-Preis gewonnen. Dem Buch „Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr wurde in New York der 99.
22.04.2015, 00:00
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Ein Weltkriegsroman über die Begegnung eines französischen Mädchens und eines deutschen Jungen hat den diesjährigen Pulitzer-Preis gewonnen. Dem Buch „Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr wurde in New York der 99. Pulitzer-Preis für Literatur zugesprochen. Die besten Sachbücher behandelten Themen von Artenvielfalt über Indianer bis hin zum Papst und seiner Beziehung zu Benito Mussolini. In Doerrs Roman geht es um Marie-Laure, ein blindes französisches Mädchen, und Werner, einen deutschen talentierten Waisenjungen, der von den Nazis gefördert wird. Im deutsch-besetzten Saint-Malo begegnen sich beide. Doerr wurde für seinen „einfallsreichen und komplexen Roman, der von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs inspiriert ist“, gewürdigt. Er schreibe „in kurzen, eleganten Kapiteln, die die menschliche Natur und die widersprüchliche Kraft der Technik erkunden“.

Der Preis für die beste Poesie ging an Gregory Pardlo für sein Buch „Digest“. Für das beste Sachbuch wurde Elizabeth Kolbert geehrt. Die New Yorkerin erhielt den Preis für ein Buch über das Massensterben von Arten durch menschlichen Einfluss. Das beste Geschichtsbuch schrieb laut Jury Elizabeth A. Fenn, die zu den Mandan-Indianern im heutigen North und South Dakota geforscht hatte. Beste Biografie: „The Pope and Mussolini“. Darin beschreibt David Kertzer die Beziehungen zwischen Papst Pius XI. und Italiens Diktator.

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