Beverstedt

Reinhold Friedl liest „Tödliche Schriftrollen vom Nil“

Beverstedt. Der Krimiautor Reinhold Friedl aus Cuxhaven las auf Einladung der „Leselust Beverstedt“ aus seinem Kriminalroman „Tödliche Schriftrollen vom Nil“. Die weit über den letzten Platz hinaus besetzte Veranstaltung wurde von Susanne Pross aus Beverstedt souverän moderiert.
02.11.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Der Krimiautor Reinhold Friedl aus Cuxhaven las auf Einladung der „Leselust Beverstedt“ aus seinem Kriminalroman „Tödliche Schriftrollen vom Nil“. Die weit über den letzten Platz hinaus besetzte Veranstaltung wurde von Susanne Pross aus Beverstedt souverän moderiert.

Reinhold Friedl nimmt in seinem Krimi die Fäden einer historischen Begebenheit auf und spinnt daraus ein spannendes Netz aus Skrupellosigkeit, Kulturgeschichte, Mysterien und maritimen Flair, in dem der Leser nicht nur unweigerlich hängen bleibt sondern auch erfahren möchte, welch tödliche Verstrickungen bis in die heutige Zeit reichen, die mit dem Untergang der Galeasse „Gottfried“ im Jahre 1822 in der Elbmündung ihren Anfang nahmen.

Bei der Lesung ließ Friedl Ausschnitte aus dem ZDF-Terra-X-Film „Geisterschiff im Wattenmeer“ einspielen, in dem mit einer Mischung aus Dokumentation und Spielfilm das Schicksal der „Gottfried“, die Expedition des Freiherrn Heinrich Menu von Minutoli nach Ägypten im Auftrag des Königs von Preußen und die Suche nach den seit 1822 in der Elbmündung verschwundenen Pharaonenschätzen dargestellt wird. Reinhold Friedls Krimi wird dazu vom ZDF als Literaturtipp empfohlen.

Ein Highlight stellte die Anwesenheit des realen „Gottfried-Forschers“ und Privatgelehrten Rainer Leive aus Basdahl mit Gattin dar, der auch in dem ZDF Film eine wichtige Rolle spielt und von Friedl um eine Stellungnahme gebeten wurde. Rainer Leive: „Als ich den Roman von Professor Friedl las, war ich entsetzt. Seit 1989 recherchierte ich mit dem Vizedirektor des Ägyptischen Museums Berlin, Joachim Karig, nach dem Verbleib der Gottfried. Wir haben über 20 Jahre alles geheim gehalten, um keine Glücksritter auf die Spur dieser wertvollen historischen Schätze zu locken. Dann stand plötzlich alles in Reinhold Friedls Kriminalroman. Das Schlimme war: Es war alles korrekt, was Friedl schrieb. Bis auf die Morde, bisher jedenfalls.“ Seitdem hat Rainer Leive mit seiner Frau an mehreren Veranstaltungen von Reinhold Friedl teilgenommen. Autor Reinhold Friedl schmunzelnd: „Inzwischen sind wir ein Dream-Team.“

Das Publikum dankte den Akteuren, Reinhold Friedl und Rainer Leive mit viel Applaus.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+