Film SAG Awards für Bridges, Bullock und «Basterds»

Los Angeles/Hamburg. Der mit Preisen überhäufte österreichische Schauspieler Christoph Waltz (53) ist mit «Inglourious Basterds» weiter auf Siegeszug.
24.01.2010, 13:50
Lesedauer: 2 Min
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Los Angeles/Hamburg. Der mit Preisen überhäufte österreichische Schauspieler Christoph Waltz (53) ist mit «Inglourious Basterds» weiter auf Siegeszug.

Der amerikanische Schauspielerverband Screen Actors Guild (SAG) krönte Quentin Tarantinos Nazi-Satire in der Nacht zum Sonntag in Los Angeles mit dem Preis für das beste Schauspiel-Ensemble. In dem Film sind außer Waltz unter auch Brad Pitt und die Deutschen Daniel Brühl, August Diehl, Til Schweiger, Diane Kruger und Martin Wuttke zu sehen. Christoph Waltz erhielt zudem für seine Rolle als sadistisch-charmanter SS-Mann die Auszeichnung als bester Nebendarsteller.

Erst vor einer Woche hatte Waltz dafür einen Golden Globe erhalten. Nach der Uraufführung von «Inglourious Basterds» im Mai war er bei den Filmfestspielen in Cannes bereits mit dem Darstellerpreis geehrt worden.

Zu den besten Hauptdarstellern wählten die 100 000 SAG-Mitglieder Jeff Bridges als saufenden Country-Musiker in «Crazy Heart» und Sandra Bullock in dem Sportdrama «The Blind Side». Auch Bridges und Bullock hatten schon bei den Golden Globes abgeräumt. Bridges stach unter anderem George Clooney, Colin Firth und Morgan Freeman aus. Sein Film über einen alternden Musik- und Western-Star kommt am 4. März in die deutschen Kinos. Bullock behauptete sich als toughe Frau, die ihr Herz für einen auf der Straße lebenden schwarzen Jungen entdeckt und ihm zu einer Footballer-Karriere verhilft, etwa gegen Helen Mirren und Meryl Streep. Kinostart von «The Blind Side» ist am 18. März.

Als beste Nebendarstellerin zeichnete der Schauspielerverband Mo'Nique in «Precious» (deutscher Kinostart: 18. März) aus. Die voluminöse 42-Jährige überzeugte ihre Schauspielerkollegen als übergewichtige von ihren Eltern misshandelte, missbrauchte und dennoch mutige Frau.

Die SAG Awards gelten als Vorbote für die Oscar-Verleihung, die in diesem Jahr in der Nacht zum 8. März in Hollywood über die Bühne gehen wird. Im vergangenen Jahr hatte der Schauspielerverband das indische Sozialdrama «Slumdog Millionär» ausgezeichnet, das dann wenige Wochen später auch bei den Oscars abräumte. Gleiches gilt für Sean Penn. Er erhielt für seine Darstellung als schwuler Politiker in «Milk» den SAG Award und wenig später die goldene Statue. Auch die Golden Globes sind meist ein guter Gradmesser. Allerdings gingen die beiden diesjährigen Globe-Gewinner «Avatar - Aufbruch nach Pandora» (bestes Drama) und «Hangover» (beste Komödie) bei den SAG Awards leer aus. (dpa)

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