Vorschläge bis 31. Juli erbeten Solidaritätspreis ausgeschrieben

Bremen. Die Bremer Stadtmusikanten sind Sinnbild für solidarisches Handeln. Eine Skulptur der Tiergruppe aus dem berühmten Märchen steht deshalb für den Bremer Solidaritätspreis, der im Frühjahr 2017 zum 15.
13.03.2016, 00:00
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Solidaritätspreis ausgeschrieben
Von Frauke Fischer

Die Bremer Stadtmusikanten sind Sinnbild für solidarisches Handeln. Eine Skulptur der Tiergruppe aus dem berühmten Märchen steht deshalb für den Bremer Solidaritätspreis, der im Frühjahr 2017 zum 15. Mal vom Senat vergeben werden soll. Die Würdigung, die mit 10000 Euro dotiert ist, geht alle zwei Jahre an Menschen und Initiativen, die sich für Menschenrechte und Demokratie sowie gegen die Folgen von Kolonialismus und Rassismus einsetzen. Die ersten Preisträger im Jahr 1988 waren Nelson und Winnie Mandela.

Mit dem 15. Bremer Solidaritätspreis sollen nun „Initiativen oder Personen aus dem globalen Süden ausgezeichnet werden, die in lokalen Kontexten Perspektiven erarbeiten und mit und für die Menschen vor Ort eine lebenswerte Heimat gestalten“, heißt es in der Ausschreibung. Nur so eröffne sich für die lokale Bevölkerung die Möglichkeit, Alternativen zum oft lebensgefährlichen Wagnis „Flucht“ zu entwickeln und sich eine angstfreie Existenz im eigenen Land aufzubauen.

Bis zum 31. Juli 2016 bittet das Kuratorium um Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger. Ausführliche Begründungen gehen an folgende Anschrift: Geschäftsführung des Kuratoriums zum Bremer Solidaritätspreis, c/o Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Silke Goethe, Ansgaritorstraße 22, 28195 Bremen, Email: silke.goethe@ez.bremen.de

Weitere Informationen gibt es unter www.ez.bremen.de im Internet.

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