Zusätzliches Vermittlungsangebot in den Worpsweder Museen

Sommerliche „Kunstpause“

Worpswede (gj). Die Worpsweder Museen erweitern mit einer neuen Aktion im Sommer 2019 ihre Vermittlungsangebote.
02.08.2019, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von FMA-Osterholzer Kreisblatt
Sommerliche „Kunstpause“

Eine Besucherin vor einem Werk von Merrill Wagner.

Mohssen Assanimoghaddam, Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Worpswede (gj). Die Worpsweder Museen erweitern mit einer neuen Aktion im Sommer 2019 ihre Vermittlungsangebote. Vom 7. August bis zum 18. September können Besucher immer mittwochs um 15 Uhr bei einer 20-minütigen Kunstpause ihr Wissen über die alten Worpsweder vertiefen. Dabei bieten die vier Museen ganz unterschiedliche Ansätze und rücken jeweils ein einzelnes Kunstwerk oder einen bestimmten Künstler in den Vordergrund. Das Angebot ist im Museumseintritt inbegriffen.

Die Große Kunstschau bietet mit ihrer neuen Dauerausstellung einen facettenreichen Querschnitt zur Geschichte der Worpsweder Künstlerkolonie und setzt den altbekannten Werken der Gründergeneration aktuelle künstlerische Positionen gegenüber. Ein Beispiel ist die Jahresarbeit der Schweizer Künstlerin Andrea Wolfensberger unter dem Titel „Klimawandel und Balzgesänge“.

Die Veranstaltung zur Künstlerin Merrill Wagner untersucht die besonderen Materialien der US-Amerikanerin. Das Material spielt auch bei Norbert Schwontkowski eine entscheidende Rolle. Aus der Not heraus nutzte er sogar Telefonbuchseiten oder Durchschlagpapier als Malgrund. Wer sich mit den Themenfeldern Spiritualität und Achtsamkeit beschäftigt, wird in den Arbeiten von Schwontkowski zahlreiche Anregungen zum Nachdenken und Schmunzeln finden. Denn Witz und Humor gehörten ebenso wie Tiefgründigkeit und Melancholie zur Persönlichkeit des Künstlers.

Dem ersten Komplexbild Heinrich Vogelers geht die Kunstpause im Haus im Schluh auf die Spur. Dabei erfahren die Besucher mehr über den einzigartigen Wandel in Kunst und Leben des einstigen Jugendstilkünstlers. Und in der Worpsweder Kunsthalle wird das Kunstwerk des Monats anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Sammlung in den Fokus gerückt: Im August führt man die Besucher an eines der Hauptwerke von Hans am Ende heran. Anschließend wird im September der Dorfchronist Udo Peters näher betrachtet.

Alle Termine und weitere Infos finden sich im Terminkalender sowie unter www.worpswede-museen.de/aktuelles.

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