Am Tellerrand: Weißes Nougat Süße Versuchung

Die schlechte Nachricht vorweg: 100 Gramm dieser Süßigkeit haben knapp 500 Kilokalorien. Wer sie daher nicht essen möchte, kann sie auch betrachten.
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Süße Versuchung
Von Catrin Frerichs

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ie schlechte Nachricht vorweg: 100 Gramm dieser Süßigkeit haben knapp 500 Kilokalorien. Wer sie daher nicht essen möchte, kann sie auch betrachten. Denn weißes Nougat sieht wunderschön aus. Ob italienisches Torrone, spanisches Turrón, orientalisches Gaz, türkischer Honig und Nougat de Montélimar aus Südfrankreich – das Grundrezept besteht stets aus Mandeln, Eischnee, Glukosesirup, Zucker und Honig und enthält keinen Kakao. Haselnüsse und Pistazien können in die Masse eingerührt werden, genau wie kandierte Früchte oder Karamell.

Weißes Nougat hat griechisch-römische und orientalische Wurzeln, es wurde einst dort hergestellt, wo Mandelbäume wachsen. Die Griechen brachten es wohl nach Südfrankreich. In Marseille wurde es „Nux Gatum“, Kuchen mit Nüssen, genannt, heißt es auf der Internetseite des französischen Nougatherstellers „La Linoise“. Der Name könnte auch vom Ausspruch „Tu nous gâtes“ stammen, was übersetzt soviel bedeutet wie: „Du verwöhnst uns.“

Sabine Marquardt, Inhaberin der Bremer Bonbonmanufaktur, bezieht fünf Sorten von einem Nougatier aus Crestet in der Porvence. „Es ist mit Lavendelhonig und Pistazien gemacht und in seiner Konsistenz eher weich wie Marzipan“, erläutert die 53-Jährige. Gut passe es zu Espresso oder zum Glas Rotwein, findet sie. Aufbewahren sollte man es eingewickelt außerhalb des Kühlschranks, dort kann es Gerüche anderer Speisen annehmen. Nougat ist bis zu einem Jahr haltbar. Aber ehrlich: So lange bleibt die Süßigkeit sowieso nie liegen.

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