Nährstoffe für Pflanzen Technologie hilft bei der Verbesserung der Qualität von Böden

Dass sich die Bodenqualität vielerorts auf der Erde verschlechtert, stellt eine große Gefahr für die Ernährung der Menschheit dar. Bei der Lösung des Problems setzen Forscher auch auf neue Technologien.
07.12.2021, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Technologie hilft bei der Verbesserung der Qualität von Böden
Von Jürgen Wendler

Bei der Erde der Blumenbeete handelt es sich ebenso um Boden wie beim Sand am Strand oder dem Watt, das bei Ebbe trockenfällt. Welche Eigenschaften ein Boden besitzt, ob er beispielsweise wie im Falle von Ton klebrig und gut formbar oder sehr fruchtbar ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Besonders wichtig ist die Größe der Bodenteilchen und der Hohlräume, das heißt der Poren. Die Porengröße entscheidet darüber, wie sich das Wasser verteilt und ob es von Pflanzen genutzt werden kann. Bei zu großen Poren versickert das Wasser, bei zu kleinen verhindern starke Bindungskräfte die Aufnahme des Wassers durch Pflanzenwurzeln. Nutzen können Pflanzen das Wasser bei einer mittleren Porengröße zwischen 0,2 und einigen tausendstel Millimetern. Lössböden, wie sie zum Beispiel in der Hildesheimer und Magdeburger Börde vorkommen, sind fruchtbar, weil sie viele Poren dieser Größe besitzen. Zur Fruchtbarkeit von Gebieten wie den genannten Börden trägt auch bei, dass sich dort auf dem Löss Schwarzerde gebildet hat, die einen hohen Gehalt an Humusstoffen aufweist.

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