KONZERT

The Dad Horse Experience

Bremen. Als The Dad Horse Experience vor sechs Jahren im Rahmen der ersten Ausgabe des Folk-Art-Now-Festivals in der Spedition zu erleben war, spielte Dad Horse Ottn, der Mann, der hinter dieser Einmannband steckt, gerade einmal fünf Jahre lang Banjo.
15.10.2013, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Emigholz

Bremen. Als The Dad Horse Experience vor sechs Jahren im Rahmen der ersten Ausgabe des Folk-Art-Now-Festivals in der Spedition zu erleben war, spielte Dad Horse Ottn, der Mann, der hinter dieser Einmannband steckt, gerade einmal fünf Jahre lang Banjo. Er überzeugte aber durch die Leidenschaft, mit der er seinen „Keller-Gospel“ (seine eigene Bezeichnung) sang. Inzwischen hat Ottn allerhand Erfahrungen gesammelt, ist in diversen europäischen Ländern, in Australien, Russland und den USA aufgetreten, und das hat ihn zu einem unterhaltsamen Entertainer werden lassen.

Das war jetzt in der Schwankhalle zu erleben. „Havarie“ hat diese ihren „Alten Saal“ speziell für solche One-Man-Band-Projekte – es soll eine Reihe werden – getauft. Es ist eine Mischung aus Kneipe und Ausstellungsraum, durchaus passend für The Dad Horse Experience, denn in seinem anderen Leben ist Ottn bildender Künstler. The Dad Horse Experience hat nun sein Instrumentarium erweitert, zum normalen Banjo sind eine elektrische Version sowie eine Mandoline gekommen, geblieben ist der in Socken gespielte Pedal-Bass und gelegentlich ein Kazoo. Erweitert ist auch das Repertoire, nicht nur Gospel- und Countrysongs machen das Programm aus, klassischer Blues wie „St. James Infirmary“ ist nun auch von Ottn zu hören. Meistens interpretiert er aber Gospelsongs wie das geradezu zum Klassiker gewordene „Lord must fix my Soul“ oder Country wie „Dried out river“. Überzeugend ist immer wieder die leidenschaftliche Hingabe, mit der The Dad Horse Experience seine Songs singt.

Christian Emigholz

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