Kunst

US-Kunsthändlerin wegen Picasso-Fälschung angeklagt

Los Angeles. Für zwei Millionen Dollar wollte eine amerikanische Kunsthändlerin einen gefälschten Picasso verkaufen. Nun drohen der 69-Jährigen bis zu 45 Jahre Haft.
09.01.2010, 21:10
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US-Kunsthändlerin wegen Picasso-Fälschung angeklagt

Paloma und Pablo Picasso

dpa

Los Angeles. Für zwei Millionen Dollar wollte eine amerikanische Kunsthändlerin einen gefälschten Picasso verkaufen. Nun drohen der 69-Jährigen bis zu 45 Jahre Haft.

Wie die «Los Angeles Times» berichtet, muss sich Tatiana Khan wegen Betrugs und Falschaussagen gegenüber der Bundespolizei verantworten. Laut Anklage hatte die Händlerin einen Künstler in Los Angeles damit betraut, die Picasso-Zeichnung «La Femme Au Chapeau Bleu» aus dem Jahr 1902 nachzuzeichnen. Sie begründete den Auftrag damit, dass das echte Kunstwerk einem ihrer Kunden gestohlen worden sei und nun eine Fälschung benötigt werde, um den Dieb zu fangen.

Khan zahlte dem Künstler 1000 Dollar. Wenig später bot sie die Zeichnung für zwei Millionen Dollar an, doch der potenzielle Käufer schöpfte Verdacht und schaltete einen Kunstexperten und die Bundespolizei ein. (dpa)

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