„Waller Prinzengarten“ feiert sein erstes Jahr im „Urban-Gardening“

Vom Saatgut bis zum Teller

Westend. Auf dem Hof der Schule an der Vegesacker Straße wächst und grünt es neuerdings: Dort hatten Lehrer und Schüler voriges Jahr einen Hochbeetgarten in „Bäckerkisten“ angelegt.
04.10.2013, 00:00
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Von Anne Gerling

Auf dem Hof der Schule an der Vegesacker Straße wächst und grünt es neuerdings: Dort hatten Lehrer und Schüler voriges Jahr einen Hochbeetgarten in „Bäckerkisten“ angelegt.

Bei diesem „Urban Gardening“-Projekt können die Schülerinnen und Schüler seitdem live miterleben, wie sich sogar auf versiegelten Flächen gärtnern lässt beziehungsweise wie Lebensmittel auch unter eher ungünstigen Bedingungen in der Stadt angebaut werden können. „Die Stadt braucht Natur“ lautet das Motto des Projekts, das die Schule an der Vegesacker Straße dank finanzieller Unterstützung der Stadtwerke Bremen, der Stiftung „Wohnliche Stadt“ und auch des Waller Beirats umsetzen konnte.

Mit rund acht Tonnen Erde und Kompost haben die Schüler die Bäckerkisten befüllt, in denen dann durch ihre gute Pflege Salat, Erdbeeren oder Karotten heranwuchsen. Inzwischen war im „Waller Prinzengarten“ – wie sich das Projekt in Anlehnung an den Berliner „Prinzessinnengarten“ nennt, zu dem es auch einen engen Kontakt gibt – zum ersten Mal Erntezeit. Und so konnten die Schüler nun bei dem Herbstfest, mit dem das erste „Gartenjahr“ gemeinsam beschlossen wurde, eine selbst gekochte Suppe aus selbst gezogenem Lauch servieren. Außerdem präsentierten die Schüler ihren neuen Bauwagen, in dem ab sofort Gartengeräte gelagert werden können und der auch für Unterrichtszwecke genutzt werden soll.

Im Rahmen der Schul-Projektwoche hatte eine Schülergruppe den Bauwagen hergerichtet. Er wurde zunächst gründlich gesäubert und dann gestrichen; anschließend trugen die Schüler noch auf sämtliche Metallteile Rostschutz auf. Verziert wurde der Wagen mit selbst kreierten Aufklebern und eine andere Schülergruppe hat Kissen und Vorhänge genäht, so dass es jetzt auch in seinem Inneren so richtig gemütlich ist.

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