Youtube-Stars in Bremen Vorfreude auf "Bibi"

An diesem Sonnabend müssen Bremer Eltern besonders gut auf ihre Kinder aufpassen. Bei vielen Acht- bis 20-Jährigen in der Hansestadt und umzu wird der Puls heute höher schlagen und akute Kollapsgefahr drohen.
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Vorfreude auf
Von Milan Jaeger

An diesem Sonnabend müssen Bremer Eltern besonders gut auf ihre Kinder aufpassen. Bei vielen Acht- bis 20-Jährigen in der Hansestadt und umzu wird der Puls heute höher schlagen und akute Kollapsgefahr drohen. Denn die Halle 7 auf der Bürgerweide soll sich nach den Worten des Veranstalters in das „Webvideo-Mekka“ Norddeutschlands verwandeln. Und wie wir wissen, ist Youtube das neue Fernsehen – und das Internet der neue Pausenhof.

Mit dabei ist Bianca Heinicke, Betreiberin des Youtube-Kanals „Bibis Beauty Palace“, den Bremern ist sie spätestens seit ihrem denkwürdigen Auftritt beim Kidsday des Sechstagerennens bestens bekannt. Im Schlepptau hat sie natürlich ihren Freund Julian Claßen, alias Julienco, mit dem sie schon im Januar auf der Bühne in der ÖVB-Arena stand. Damals, es war der erste Auftritt der 22-jährigen „Bibi“ vor großem Publikum, kamen etwa 10.000 „Bibinators“. So nennen sich die Fans der Kölnerin. Die Halle 7 bietet am Sonnabend zwar „nur“ 5500 Menschen Platz, aber drunter und drüber wird es wohl trotzdem gehen. Damit nichts aus dem Ruder läuft, gibt es ein spezielles Sicherheitskonzept.

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Zu diesem gehört, dass Alkohol verboten ist. Zudem müssen alle Besucher ihr Alter nachweisen, Unter 14-Jährige dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in die Halle, der sich mittels eines „Mutti-Zettels“ ausweisen muss. Über ein spezielles Familienticket bekommt ein Elternteil freien Eintritt. Mütter und Väter können sich während der Veranstaltung in der sogenannten Elternloge versammeln, gemeinsam Fußball schauen oder einfach darauf warten, dass sich der Trubel wieder legt. Vor der Halle sollen Schlängelgitter, wie man sie aus Disneyland kennt, für ein geordnetes Anstehen sorgen und Massenanstürme verhindern.

Weil die Zielgruppe sehr jung ist, hofft der Veranstalter, dass zu den bis Freitag 3400 verkauften Tickets noch einige hinzukommen werden. „Viele sparen den Eintritt von ihrem Taschengeld“, sagt ein Sprecher. Und das dauere bei dem ein oder anderen etwas länger. „Solche Events lassen sich schlecht planen.“ Allerdings hatte man zunächst auf erheblich mehr Besucher gehofft und die deutlich größere Halle 1 gebucht. Aber auch so wird Bremen am Abend von vielen erschöpften Jugendlichen bevölkert sein.

Alle Informationen zur Veranstaltung sind unter www.ruf-onlinestars-live.de zu finden.

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