Gute und schlechte Seiten des Alleinseins Was Einsiedler und Einsame mit zerstreuten Professoren verbindet

Einsamkeit kann zu erheblichen psychischen Problemen führen. Andererseits zeigen nicht nur geschichtliche Beispiele, dass sie auch Chancen eröffnet.
18.01.2022, 00:00
Lesedauer: 5 Min
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Was Einsiedler und Einsame mit zerstreuten Professoren verbindet
Von Jürgen Wendler

Die Neigung, sich mit der Gründung einer Familie Zeit zu lassen, weniger Kinder pro Paar, eine höhere Lebenserwartung und mehr alte Menschen, die allein leben: Gründe dafür, dass die Anzahl der Einpersonenhaushalte in Deutschland seit Jahrzehnten zunimmt, gibt es einige. Auch die Haushaltsgrößen gehören zu den Faktoren, die Wissenschaftler in den Blick nehmen, wenn sie zu erklären versuchen, warum Menschen vereinsamen. Einsamkeit wird als Problem angesehen. Dass dies jedoch bildlich gesprochen nur eine Seite der Medaille ist, lehrt nicht zuletzt der Blick in die Geschichte. Sie ist reich an Beispielen dafür, dass Menschen die Einsamkeit sogar gezielt gesucht haben. Davon zeugt unter anderem der alte Ausdruck Eremit, der im allgemeinen Sinne Einsiedler bezeichnet, ursprünglich aber vor allem jenen vorbehalten war, die in der Abgeschiedenheit ein gottgefälliges Leben führen wollten.

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