Das Gedächtnis und seine zahlreichen Facetten Wenn Erinnerungen in die Irre führen

Ohne Gedächtnis wären Menschen nicht lebensfähig. Dass es sich bei ihm um ein äußerst vielschichtiges Phänomen handelt, zeigen nicht zuletzt Erinnerungen an Ereignisse, die gar nicht stattgefunden haben.
08.02.2022, 00:00
Lesedauer: 6 Min
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Wenn Erinnerungen in die Irre führen
Von Jürgen Wendler

Das Gedächtnis zu verlieren gehört zu den Dingen, vor denen sich viele Menschen besonders fürchten. Häufig ist der Gedächtnisverlust eine Folge von Unfällen oder Leiden wie der Alzheimer-Krankheit. Selbst wenn jemand gesund ist, gilt jedoch, dass seine Erinnerungen kein detailgenaues Abbild des ursprünglich Erlebten liefern. Das Erinnern ist ein dynamischer Vorgang im Gehirn, dessen Ergebnis sich deutlich vom ursprünglich Abgespeicherten unterscheiden kann. Im Laufe der Jahre haben Wissenschaftler eine ganze Reihe von Erkenntnissen darüber gewonnen, was leicht im Gedächtnis haften bleibt und wie sich das Erinnerungsvermögen verbessern lässt. Doch nicht nur das: Sie haben auch zeigen können, dass Menschen keineswegs alles, an das sie sich erinnern, auch tatsächlich erlebt haben. Manchmal gibt es Erinnerungen an Dinge, die nie geschehen sind.

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