Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk hilft aufmerksames Beobachten sowie ein Pokerface

Zusehen, zuhören und dann ein Lächeln herbeizaubern

Zusammen mit der Familie den Heiligabend zu verbringen, zählt für die meisten Menschen zu den schönsten Stunden im Jahr: Die Wohnstube ist festlich geschmückt, die Kerzen am Christbaum erleuchten den Raum und Weihnachtslieder untermalen die besinnliche Stimmung. Zu dieser besonderen Atmosphäre trägt bestimmt auch der Duft der selbst gebackener Plätzchen, der jeden Winkel des Hauses erfüllt, bei.
06.12.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Hendrik Jürgens

Zusammen mit der Familie den Heiligabend zu verbringen, zählt für die meisten Menschen zu den schönsten Stunden im Jahr: Die Wohnstube ist festlich geschmückt, die Kerzen am Christbaum erleuchten den Raum und Weihnachtslieder untermalen die besinnliche Stimmung. Zu dieser besonderen Atmosphäre trägt bestimmt auch der Duft der selbst gebackener Plätzchen, der jeden Winkel des Hauses erfüllt, bei. Für viele Familien gehört auch das gemeinsame Singen zum feierlichen Ablauf des Abends. Und gerade die jüngsten Familienmitglieder sind besonders aufgeregt, denn schließlich bringt der Weihnachtsmann ja später noch Geschenke ins Haus.

Bummeln und schauen

Der Höhepunkt am Heiligen Abend ist die Bescherung. Kinder staunen mit großen Augen, wenn der Weihnachtsmann in den Raum stapft oder es ihm einmal mehr gelingt, Präsente ungesehen im Haus zu hinterlassen. Was der Mann mit dem weißen Bart für die Jüngsten im Jutesack hat, hängt davon ab, was Wochen zuvor auf die Wunschliste geschrieben wurde. Bei den Erwachsenen ist das nicht so einfach. Sie schreiben nur selten eine Liste, mit Dingen, über die sie sich besonders freuen würden. Für viele stellt sich deshalb dieser Tage die Frage: Was man zu Weihnachten schenken soll? Insbesondere der oder dem Liebsten soll nach dem Öffnen des Geschenks schließlich ein breites Lächeln ins Gesicht geschrieben stehen.

Eine Möglichkeit in Sachen Geschenkekauf auf die richtige Fährte zu gelangen ist, beim gemeinsamen Stadtbummel oder dem Besuch eines Weihnachtsmarktes besonders aufmerksam zuzuhören. Liebäugelt sie oder er auffallend lang mit einem Kleidungsstück oder einem schicken Accessoire? Interessiert sich der Partner für einen bestimmten Einrichtungsgegenstand? Vielleicht wird ja auch noch das ein oder andere für das Hobby benötigt. Manchmal finden Menschen beim Stöbern etwas zwar besonders schön, können sich jedoch nicht so recht zum Spontankauf durchringen. Dies sind die Momente, in denen es gilt, ein Pokerface aufzusetzen, damit die Überraschung am Heiligabend auch gelingt.

Auch eine Reise ist eine tolle Sache, wenn der zu Beschenkende dringend mal wieder einen Tapetenwechsel nötig hat oder einfach gern verreist. Ob eine kurze Auszeit über das Wochenende zum Entspannen oder ein Städteurlaub an einen Ort, den der Partner schon immer einmal sehen wollte: Alles ist möglich.

Falls noch keine konkreten Pläne bestehen, kann auch ein spontaner Trip über Silvester verschenkt werden. Ein Höhepunkt ist sicherlich die große Sause an Silvester in Berlin. Hier feiern etwa eine Million Menschen auf der Partymeile, die vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni bis hin zur Siegessäule verläuft. Die Veranstaltung zählt weltweit zu den größten Open-Air-Events und wartet mit zahlreichen Bands und beeindruckendem Feuerwerk auf.

Die freien Tage zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel lassen sich zudem ideal für einen Besuch im Theater nutzen. Warum also nicht Tickets für eine Vorstellung in einem der schönen Schauspielhäuser der Region verschenken? Auch hier muss nur genau hingehört werden, für was genau sich der zu Beschenkende momentan interessiert. Was zählt, ist was gefällt. So wird die Bescherung zum vollen Erfolg.

HEJ

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