Nach „Spiegel“-Bericht

AfD-Mann unter Verdacht

Ein Politiker aus Niedersachsen soll in ein Kokain-Geschäft verwickelt gewesen sein. Das berichtet der „Spiegel“. Der Mann soll insgesamt 98 Kilo Kokain über den Containerhafen Bremerhaven geschmuggelt haben.
13.12.2019, 21:43
Lesedauer: 1 Min
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AfD-Mann unter Verdacht
Von Anna Zacharias
AfD-Mann unter Verdacht

Ein Zollbeamter präsentiert Kokain aus einem großen Kokainfund (Archivbild).

Christian Charisius/dpa

Ein AfD-Kommunalpolitiker aus Niedersachsen steht in Verdacht, in millionenschwere Drogengeschäfte verstrickt zu sein. Das berichtete „Der Spiegel“ am Freitag. Die Parteispitze im Bundesland zeigte sich dem Bericht zufolge überrascht.

Die Staatsanwaltschaft Bremerhaven ermittele gegen den niedersächsischen AfD-Kommunalpolitiker Marcus Hoffmann aus Cuxhaven, weil er in großem Stil Drogen geschmuggelt haben soll. Das geht aus einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Bremerhaven hervor, der dem „Spiegel“ vorliegt. Die Ermittler werfen dem 45-Jährigen vor, an der illegalen Einfuhr von 98 Kilo Kokain über den Containerhafen Bremerhaven beteiligt gewesen zu sein. Der Stoff hat einen Straßenverkaufswert von etwa acht Millionen Euro.

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