Plastik in der Nordsee

Der Müll auf Mellum

Auf Mellum leben keine Menschen, doch die Strände sind voller Müll. Unterwegs mit denen, die das ändern wollen. Zu Besuch auf einer einsamen Insel im Wattenmeer, die nicht so isoliert ist, wie es scheint.
11.11.2019, 13:37
Lesedauer: 1 Min
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Von Nico Schnurr (Text) und Michael Matthey (Fotos)

Auf Mellum, einer kleinen Insel im niedersächsischen Wattenmeer, leben keine Menschen, nur Vögel. Und trotzdem liegt an den Stränden eine Menge Müll. Die Folgen: Manche Vögel ersticken an Plastikschnüren und Planenresten. Andere verhungern mit vollem Magen. Das viele Plastik, das sie im Watt mit Nahrung verwechseln, können sie nicht verdauen. Was an den Stränden von Mellum angespült wird, ist dabei bloß ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Problems. Forscher nehmen an, dass weltweit nur 15 Prozent des Plastiks an Stränden landet. Der große Rest sinkt auf den Meeresboden. Und es wird stetig mehr. Reicht es da, den Müll einfach nur aufzusammeln? Unterwegs mit auf einer einsamen Insel, die nicht so isoliert ist, wie es scheint.

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