Elbfähre „Greenferry 1“

Hinter den Kulissen eines Fährbetriebs

Cuxhaven in Niedersachsen und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein sind wieder durch eine Fähre verbunden. Wir blicken auf das Geschehen, das die Gäste auf der Überfahrt nicht mitbekommen.
14.03.2021, 05:00
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Von Momen Mostafa (Fotos) und Frieda Ahrens (Text)

Das erste Schiff legt morgens um fünf Uhr von Brunsbüttel ab, die letzte Fähre fährt abends um 21.30 Uhr in Cuxhaven los. Den ganzen Tag lang kann nicht ein einziger Kapitän fahren – deshalb wechseln sich Kapitän Lutz Volkmann und erster Offizier Johannes Hirsch alle vier Stunden auf der neuen Fähre „Greenferry 1“, die zwischen Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Cuxhaven in Niedersachsen auf der Elbe pendelt, ab. Während Volkmann fährt, befindet sich Hirsch an Bord in der Freiwache.

Die Fähre hat vier Gasantriebe – Gondeln nennt Hirsch sie –, zwei vorne und zwei hinten. Mit der rechten Hand steuert der Kapitän die hinteren, mit der linken die vorderen. Die Strömungen in der Elbe, in der die „Greenferry 1“ fährt, sind besonders stark – bis zu sechs Knoten. „Es ist so, als ob beim Autofahren sich die Straße unter einem mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h bewegt“, erklärt der Elblotse Bernard Klein.

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