Der Wolf von Stubben Räuberpistole und Jägerlatein

Die Wende im Fall des Wolfs von Stubben kam überraschend: Er soll nun nicht mehr erschossen, sondern totgebissen worden sein. Die voreiligen Schlüsse waren hochgradig fahrlässig, kommentiert Lars Fischer.
26.11.2022, 10:00
Lesedauer: 2 Min
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Räuberpistole und Jägerlatein
Von Lars Fischer

Die Geschichte des toten Wolfs von Stubben entwickelt sich mehr und mehr zu einer Räuberpistole. Da begutachten erfahrene Jäger, Wolfsexperten und Vertreter der Landkreisbehörden den Fund im Wald und sind sich sicher: Dieses Tier ist erschossen worden. Sogar über angeblich unterschiedliche Munition und die Art der Waffe, die ein solches "Schussbild" liefern könnte, wird gemutmaßt. Im Polizeipressebericht heißt es ebenfalls: "Bei der ersten Inaugenscheinnahme wurden Verletzungen festgestellt, welche augenscheinlich von einer Schusswaffe stammten. Hierbei handelt es sich um einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz."

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