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FC Hagen/Uthlede verlangt Hildesheim beim 2:3 alles ab

Wie sehr dem VfV Borussia Hildesheim die eigene Leistung missfiel, machte sich in einer aufgeheizten Stimmung bemerkbar. Das wiederum war auch als Verdienst des FC Hagen/Uthlede zu werten.
25.07.2021, 20:29
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FC Hagen/Uthlede verlangt Hildesheim beim 2:3 alles ab
Von Dennis Schott
FC Hagen/Uthlede verlangt Hildesheim beim 2:3 alles ab

Timo Stüßel brachte den FC Hagen/Uthlede in Führung.

Tobias Dohr

„Das war eine gelungene Standortbestimmung“, urteilte Benjamin Duray hinterher. Das Testspiel beim VFV Borussia Hildesheim musste der von ihm trainierte Fußball-Oberligist FC Hagen/Uthlede zwar mit 2:3 (1:1) abtreten, aber was er von seiner Mannschaft sah, stimmte ihn größtenteils zufrieden. Wie sehr die Grün-Schwarzen dem klassenhöheren Hildesheimern zugesetzt hatten, machte sich vor allem in einer sehr aufgeheizten Atmosphäre auf dem Feld bemerkbar.

„Es ging richtig zur Sache“, beobachtete Co-Trainer Tjark Seidenberg und freute sich noch viel mehr, dass sein Team so gut dagegenhielt. Die Robustheit spielte bei der Kaderplanung schließlich eine Rolle, und die scheint der Oberligist gesteigert zu haben. Das Spiel jedenfalls nährte die Hoffnung, dass es sich bewahrheitet.

Nachdem sich die Hagener in den ersten 20 Minuten sortieren mussten, gingen sie sogar in Führung. Timo Stüßel vollendete ein blitzsauber vorgetragenes Umschaltspiel. Es deutete in dieser Phase eigentlich wenig auf den Ausgleich hin – trotzdem fiel er. Nach dem 1:1 durch Abdulmalik Abdul mussten die Grün-Schwarzen nach einer Ecke noch das 1:2 durch Yannik Schulze schlucken. Doch die Gäste steckten nicht auf und markierten nach einer Hereingabe von Finn-Niklas Klaus durch Lucas Heins den Ausgleich. Nun war richtig Feuer in der Partie. Mit zunehmender Spieldauer ging den Hagenern aber merklich die Luft aus. Das 3:2 durch Silas Steinwedel war vor diesem Hintergrund nicht einmal unverdient, auch wenn Co-Trainer Seidenberg das Tor als „Sonntagsschuss“ bezeichnete. „Bis auf die Anfangsphase, wo wir keinen Zugriff und Abstimmungsprobleme hatten, war das gut“, meinte er.

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