Sandstedt Es fehlen noch Anteilszeichner

Das Projekt Tante-Enso-Supermarkt ist jetzt in Sandstedt mit einer Infoveranstaltung vorangetrieben worden. Das Interesse war dort groß, aber es müssen noch weitere Anteile gezeichnet werden.
20.05.2022, 09:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Andreas Palme

Sandstedt. „Ohne die Unterstützung jedes Einzelnen können wir das Projekt Tante-Enso-Supermarkt vergessen“, appelliert Ortsvorsteher Falko Wahls-Seedorff (CDU) an die Bürger Sandstedts, sich für den Beitritt in die Genossenschaft zu entscheiden.  Interesse zumindest war vorhanden, wie die Zahl von 150 Teilnehmern an der Informationsveranstaltung für das Bauprojekt „Tante Enso – Mini-Supermarkt vor Ort“ belegt. Benötigt wird der Rückenwind von mindestens 300 Anteilsnehmern, die bereit sind, jeweils 100 Euro in das Nahversorgungsprojekt zu investieren. 

„Hier herrscht ja eine Stimmung wie auf dem Hafenfest“, staunte ein Besucher aus Wersabe mit Blick auf den Trubel in der Ortsmitte. Dicht gedrängt saßen und standen die Teilnehmer bei bestem Wetter auf der Terrasse von „Piets Port“, dem ehemaligen Sandstedter Hof. In einem halbstündigen Vortrag präsentierte Geschäftsführer Thorsten Bausch das Tante-Enso-Konzept. Auf dem ehemaligen Tankstellengelände soll der Nahversorger einmal 3000 Artikel  anbieten.  Bausch  wies auf den Zeichnungsschluss 13. Juni hin. Bis dahin müssen alle Anträge, auch die digital unter www.myenso.de/sandstedt gezeichneten, bei Bausch eingegangen sein.

„Was passiert mit meinem Geld, wenn der Markt nicht nach Sandstedt kommt?“, eröffnete ein Zuhörer die Fragerunde. Er erfuhr, „dass es natürlich an die Anteilsnehmer zurückgezahlt wird“. Auch wurde bezweifelt, dass das ehemalige Tankstellengeländes überhaupt zur Verfügung steht. "Wir bauen dann eben woanders im Ort“,  entgegnete der Sandstedter Investor Hinrich Meisterknecht.  Viele Besucher sind von dem Nahversorgungsprojekt überzeugt. So wie die Ortsvorsteher aus Rechtenfleth, Offenwarden und Wersabe sprachen sich zahlreiche Teilnehmer für die Nachnutzung des Geländes in der Ortsmitte aus. An den Tischen wurde diskutiert, und  dann wurden auch Anträge unterzeichnet. So sammelte sich am Ende der Veranstaltung ein stattlicher Packen Anträge zum Beitritt zur Genossenschaft. Allerdings ist die 300er-Latte noch nicht überwunden. Bis „Tante-Enso“ in Sandstedt seine Türen öffnet, sind noch weitere Anteilszeichner notwendig.

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