Corona im Kreis Diepholz

50 Neuinfektionen und Pflicht für Reiserückkehrer

50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat der Landkreis Diepholz am Montag verzeichnet. Die Kreisverwaltung weist zudem auf Pflichten von Reiserückkehrern aus Risikogebieten hin.
12.04.2021, 17:03
Lesedauer: 2 Min
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50 Neuinfektionen und Pflicht für Reiserückkehrer
Von Esther Nöggerath

Landkreis Diepholz. 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat der Landkreis Diepholz am Montag verzeichnet. Demnach sind gegenwärtig 273 Kreis-Bewohner nachweislich mit dem Virus infiziert. Insgesamt hat der Landkreis bislang 5518 bestätigte Corona-Fälle verzeichnet. Bei weiteren 17 bereits positiv getesteten Personen wurde laut Kreisverwaltung zudem die britische Mutation B.1.1.7 nachgewiesen. Der Inzidenzwert im Landkreis Diepholz, der auch online unter www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen einsehbar ist, lag laut Niedersächsischem Landesgesundheitsamt (NLGA) am Montagmorgen bei 94,4.

Ein Corona-Fall ist in der Kindertagesstätte „Kita am Müntepark“ in der Stadt Diepholz unter den Mitarbeitenden nachgewiesen worden. Die betroffenen Kontaktpersonen befinden sich laut Landkreis in Quarantäne. Insgesamt befinden sich im Landkreis derzeit 1018 Personen in Quarantäne. 5154 Personen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Bisher sind 91 Personen in Zusammenhang mit einer bestätigten Covid-19-Infektion verstorben. In den Kliniken des Landkreises Diepholz werden zurzeit fünf Patienten mit einem Corona-Verdacht oder einer laborbestätigten Infektion behandelt. Einer der Patienten wird intensivmedizinisch versorgt und beatmet.

Darüber hinaus informiert der Landkreis über den Start der dezentralen Impfungen der über 70-Jährigen an diesem Montag in der Gemeinde Weyhe. Um die Ausfallquote bei den Corona-Schutzimfpungen möglichst gering zu halten, werden bereits geimpfte Personen, die etwa zwischenzeitlich aufgrund einer medizinischen Indikation geimpft wurden und zusätzlich über einen dezentralen Impftermin verfügen, gebeten, sich bei ihrer Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde für die dezentrale Impfung abzumelden.

Vor dem Hintergrund der aktuell erhöhten Zahl an Reiserückkehrern weist die Kreisverwaltung zudem erneut auf die 14-tägige Quarantänepflicht und die verpflichtenden Testungen bei Einreisen aus Risikogebieten hin. In der Einreise-Verordnung des Bundes werde zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten unterschieden. „Zu beachten ist, dass die Einstufung zum Risikogebiet oder gar zum Virusvarianten-Gebiet auch während des Urlaubs erfolgen kann. Ausschlaggebend ist der Zeitpunkt der Rückkehr“, heißt es in der Mitteilung des Kreisverwaltung.

Bei Einreisen aus Risikogebieten muss neben der Quarantänepflicht auch ein erster Test verpflichtend bei der Einreise durchgeführt werden, dann beginnt ungeachtet des Testergebnisses eine 14-tägige Quarantäne. Diese könne jedoch am fünften Tag der Quarantäne bei einem negativen Ergebnis eines zweiten Tests (PCR-Test) vorzeitig beendet werden. Bei Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten besteht diese Möglichkeit jedoch nicht: „Es gilt ausnahmslos die 14-tägige Pflicht der Absonderung“, betont die Verwaltung. Neben der Test- und Quarantänepflicht bestehe auch eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten und Virusvarianten-Gebieten. Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen werden regelmäßig auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html aktualisiert.

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