Die Kandidaten: Axel Knoerig (CDU) "Wirtschaft und Arbeit stehen für mich an erster Stelle"

Seit 2009 vertritt Axel Knoerig den Landkreis Diepholz im Deutschen Bundestag. Wenn er am 26. September erneut gewählt werden sollte, will sich der CDU-Politiker für Nachhaltigkeit in allen Bereichen einsetzen.
15.08.2021, 13:33
Lesedauer: 3 Min
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Von Claudia Ihmels

Axel Knoerig gehört dem Deutschen Bundestag seit zwölf Jahren an. Bei den Wahlen 2009, 2013 und 2017 konnte der CDU-Politiker aus Kirchdorf jedes Mal das Direktmandat im Wahlkreis 33 (Diepholz-Nienburg I) erringen. Axel Knoerig ist außerdem Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Diepholz, gehört dem Diepholzer Kreistag und dem Samtgemeinderat Kirchdorf an.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte vertreten Sie?

Axel Knoerig: Mein oberstes Ziel ist die Nachhaltigkeit und zwar nicht nur im Klimaschutz, sondern in allen Bereichen unseres Lebens. Nur wenn wir grundsätzlich nachhaltig denken, können wir unsere Region zukunftsfähig aufstellen. Ich setze dabei insbesondere auf fünf Schwerpunkte. An erster Stelle steht für mich das Thema Wirtschaft und Arbeit. Dabei vertrete ich die Interessen der Unternehmen sowie der Beschäftigten gleichermaßen. In unserer ländlichen Region kommt gerade dem Mittelstand und Handwerk eine große Bedeutung zu, daher mache ich mich auch für die berufliche Aus- und Weiterbildung stark. Außerdem engagiere ich mich besonders für die heimische Landwirtschaft. Der zweite Schwerpunkt ist der Breitband- und Mobilfunkausbau, denn wir brauchen auf dem Lande ein flächendeckendes schnelles Netz. Ebenso müssen wir in unserem Flächenkreis die Mobilitätsangebote weiter ausbauen und miteinander vernetzen. Die CDU ist zudem die Familienpartei: Wir stärken die Kinderbetreuung und bezahlbares Wohnen, haben aber auch die Jugendlichen und Senioren im Blick. Besonders am Herzen liegt mir das Ehrenamt sowie soziales und sportliches Engagement. Selbstverständlich ist auch der Naturschutz von hoher Bedeutung und dabei setze ich vor allem auf den Niedersächsischen Weg gemeinsam mit den Landwirten.

Wie wollen Sie sich in Berlin für Ihren Wahlkreis einsetzen?

In den letzten Jahren habe ich in Berlin gute Kontakte und Netzwerke für den Wahlkreis aufgebaut. So konnte ich zahlreiche Fachgespräche mit hochrangigen Bundespolitikern wie Ministern oder Staatssekretären für Anliegen heimischer Bürger beziehungsweise Unternehmen vermitteln. Daran möchte ich in Zukunft weiter anknüpfen. Außerdem würde ich gerne die Projekte, die wir in dieser Wahlperiode auf den Weg gebracht haben, weiter vorantreiben. Dazu gehört zum Beispiel der Mobilfunkausbau durch die neue Infrastrukturgesellschaft des Bundes in ländlichen Regionen. Um unsere Unternehmen und Beschäftigten gut im Bundestag zu vertreten, möchte ich gerne meine Arbeit im Wirtschaftsausschuss sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales fortsetzen. Bei all dem ist es mir wichtig, die heimischen Anliegen bei den zuständigen Gremien oder Behörden deutlich zu machen.

Wie schätzen Sie Ihre Verankerung im Wahlkreis ein?

Ich bin gebürtiger Bassumer und wohne seit über 20 Jahren in Kirchdorf. Insofern fühle ich mich dem Wahlkreis eng verbunden, das ist meine Heimat! Schon seit meinem 19. Lebensjahr bin ich in der Kommunalpolitik ehrenamtlich aktiv und kenne damit auch die Anliegen vor Ort. Zugleich ist über meine Ämter im Kreistag und im Samtgemeinderat Kirchdorf eine gute Vernetzung zwischen Bundes- und Kommunalebene gewährleistet. Ich bin viel im Wahlkreis unterwegs und im ständigen Austausch mit den Bürgern. Darüber hinaus bin ich Mitglied in diversen Vereinen, unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Diepholz.

Welche Aufgaben in Ihrer Fraktion möchten Sie vertiefen und wie?

Im Wirtschaftsausschuss des Bundestages bin ich Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für die digitale Wirtschaft sowie für Telekommunikation. Beide Aufgaben würde ich gerne fortführen, um diese Zukunftsthemen weiter eng zu begleiten. Ebenso möchte ich auch künftig als Berichterstatter für Landwirtschaft fungieren. Ferner wäre ich gerne weiterhin als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe in unserer Fraktion tätig.

Wenn Ihre Partei mitregiert, was sollte sofort umgesetzt werden?

Wir brauchen dringend einen Beschäftigungspakt für die Mitarbeiter in der Autoindustrie. Es geht darum, gute Fachkräfte zu halten. Grundsätzlich gehören die Fachkräftesicherung und die Stärkung der beruflichen Bildung zu den wichtigsten Aufgaben.

Zur Person

Geburtsort: Bassum

Alter: 54

Beruf: Marketingfachmann und Politikwissenschaftler

Parteizugehörigkeit: CDU

Politisch aktiv seit: 1980 Eintritt in die Junge Union, Mitglied in der CDU seit 1986

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