Die Scheune Drei mal vier

Vier Veranstaltungen im Januar, vier im Februar, vier im März – das Programm des Internet-Kultur-Cafés Die Scheune gleicht einem bunten Strauß an Blumen. Vortrag, Lesung, Konzert – es ist für jeden etwas dabei.
03.01.2020, 16:37
Lesedauer: 3 Min
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Drei mal vier
Von Micha Bustian

Bruchhausen-Vilsen. Vier Veranstaltungen im Januar, vier im Februar, vier im März – das Programm des Internet-Kultur-Cafés Die Scheune, Brautstraße 16 in Bruchhausen-Vilsen, gleicht einem bunten Strauß an Blumen. Vortrag, Lesung, Konzert – es ist für jedermann etwas dabei. Zudem gibt Meina Fuchs der evangelischen Kirchengemeinde Vilsen die Möglichkeit, ihren Kreuz-und-quer-Gottesdienst mit einem Punsch in der Scheune abzuschließen. Und: Das Fachwerkgebäude ersetzt ein Stück weit das fehlende Kino im Luftkurort.

Dass es in Bruchhausen-Vilsen kein Lichtspielhaus gibt, wird zum Teil durch die Gastspiele des Mobilen Kinos Niedersachsen in der Scheune ausgeglichen. Einmal monatlich gibt es dort bewegte Bilder in kuscheliger Umgebung. Immer sonntags ab 19.30 Uhr. So auch am 19. Januar. Dann gibt es Charlotte Links Streifen über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling zu sehen. Prädikat: besonders wertvoll. Am 23. Februar folgt Andreas Dresens Werk über das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Ein Liebes- und Musikfilm, ein Drama, ein Film über Heimat. Dritter im Bunde ist am 29. März die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Lars Eidinger und Bjarne Mädel treffen sich bei der Beerdigung ihres Vaters wieder und gehen von dort aus auf eine Mofa-Tour, die sie schon als Jugendliche machen wollten. Der „Spiegel“ kommentiert: „Born to be mild“. Dazu kommt noch eine Veranstaltung der Energiegenossenschaft Bassum-Twistringen. Am Freitag, 31. Januar, ebenfalls ab 19.30 Uhr, geht es um Menschen, die sich autark machen. Autark von den großen Konzernen, den Energieversorgern und der Politik. Sie produzieren und nutzen eigene Ressourcen wie Energie und Nahrungsmittel und organisieren ihr Leben in nachbarschaftlicher Hilfe. Zentrale Figur dieses neuen Kinofilms von Frank Farenski ist der Dalai Lama.

Wie können wir Kunststoffabfälle vermeiden? Welche Initiativen gibt es bereits, den ungehemmten Plastikkonsum einzudämmen? Macht es überhaupt Sinn, Abfälle zu sortieren? Diesen Fragen geht Matthias Kühnling von der Abfallwirtschaftsgesellschaft am Dienstag, 14. Januar, ab 19 Uhr auf den Grund. Er spricht im Auftrag der Volkshochschule vom Zwiespalt, dass Plastik einerseits viel zu einem angenehmen Leben beiträgt, andererseits aber vor allem die Weltmeere verschmutzt. Angenehmer wird das Thema des Vortrags am Freitag, 21. Februar. Ab 19.30 Uhr verspricht die Fotografin Linda Peinemann eine Bilderreise nach Alaska. Wunderschöne Landschaft, dazu herrliche Bilder von Bären, Elchen, Walen und eine Begegnung mit einer großen Gruppe von Weißkopf-Adlern untermalen ihren Vortrag. Am Freitag, 27. März, wird's wieder ernst. Ab 19.30 Uhr plädiert Bernd Schneider, Referent für Wasserwirtschaft beim Umweltressort in Bremen, für einen nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser. Manfred Cattau, Geschäftsführer dieses Verbandes, erläutert anschließend den Weg des Wassers von den Brunnen bis in die Häuser der Region. Anmeldungen für diese drei Vorträge nimmt die VHS telefonisch unter 0 42 42 / 9 76 44 44 entgegen.

Dazu gesellen sich zwei Veranstaltung aus dem Bereich Unterhaltung. Am Freitag, 7. Februar, ab 19.30 Uhr konterkariert Vanessa Delekat die Annahme, Jazz sei bereits Geschichte und sowieso eher etwas für ältere Semester. Die 14-Jährige zeigt am Alt-Saxofon und der Klarinette, dass jedes Musikstück eine gute und erfrischende Portion Jazz enthalten kann – nicht nur Klassiker von Legenden wie Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald. Der Eintritt hierfür ist frei, es wird jedoch eine Spende erbeten. Ein ganz anderes Genre bedient Brigitta Wortmann. Die Bassumerin erzählt am Sonnabend, 7. März, ab 15 Uhr Märchen aus der Spinnstube. Und das nicht allein: Fünf Damen haben sich unter dem Namen „Die Märchenspinnerinnen“ zusammengefunden und verknüpfen alte und neue Geschichten zu einem bunten Band. Dazu gibt es Kaffee und Gebäck.

Bleiben noch die Nachbetrachtungen der freitäglichen Kreuz-und-quer-Gottesdienste. Am 10. Januar hält Armin Flentje die Ansprache und fragt: Warum sind wir oft so gar nicht tolerant? Am 14. Februar reden alle von der Liebe. Und am 13. März schließlich spricht Pastor Florian von Issendorf über Ethik und Moral – nicht nur in der Kirche. Los geht es in der Scheune immer um 19.30 Uhr.

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