Handball Vilsen reicht Platz drei zum Aufstieg in die Landesliga

In einem spannenden Turnier vor heimischer Kulisse sicherten sich die A-Junioren Handballer der HSG Bruchhausen-Vilsen im Siebenmeterwerfen das Ticket für die Landesliga.
12.07.2022, 12:21
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

Bei den A-Junioren sortiert der Handball-Verband-Niedersachsen (HVN) in der kommenden Saison insgesamt 70 Teams in zwei Ober- und fünf Landesligen ein. Den letzten Platz in einer der Landesligen hat sich am vergangenen Sonnabend eine Mannschaft aus dem Landkreis Diepholz geschnappt: Der HSG Bruchhausen-Vilsen reichte in einem Vierer-Turnier der dritte Platz zum Aufstieg.

Dabei hätte es in der Sporthalle Auf der Loge kaum spannender zugehen können. Nach Niederlagen gegen den TV Hannover-Badenstedt (17:21) und den MTV Braunschweig II (11:16) sowie einem Unentschieden gegen den TuS Haren (20:20) mussten die Vilser und der Nachwuchs aus Haren den letzten Platz im Siebenmeterwerfen ausspielen. So sehen es die Statuten des Verbandes vor. Im Duell vom Strich jubelten schlussendlich die Spieler aus dem Luftkurort. Nach Treffern von Jannis Strohmeyer, Nils Stenz und Malte Eilers sowie drei Paraden von Keeper Lasse Grigoleit stand es 3.2 für die HSG Bruchhausen-Vilsen und der Aufstieg war perfekt.

Dabei hatte die HSG vor eigenem Anhang im entscheidenden Duell gegen Haren bereits mit 16:9 geführt (28.). Dann wäre bei seinen Spielern "der Kopf angesprungen", sagte Jan Beste. Vilsens Handball-Chef hatte den Nachwuchs der HSG für den verhinderten Trainer Ole Schröder betreut. "Wir leisten uns ein paar einfache Ballverluste und am Ende steht es tatsächlich noch Unentschieden", fasste Beste die Schlussphase gegen den Rivalen aus dem Emsland zusammen. Nicht nur im Siebenmeterwerfen, berichtete Jan Beste, sei auf Lasse Grigoleit Verlass gewesen. Der Keeper hatte bereits in der Partie gegen den MTV Braunschweig II eine starke Leistung geboten. Die Saison in der Landesliga wird die HSG Bruchhausen-Vilsen unter Trainer Ole Schröder bestreiten. "Ich war nur der Reisegruppenleiter in die Landesliga", betonte Jan Beste. 

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