Reportage Das tückische Verb

Seit fünf Wochen bietet der Verein "Lebenswege Begleiten" einen Deutschkurs für ukrainische Geflüchtete an. Die Lernbereitschaft bei den Teilnehmern ist hoch, doch die deutsche Sprache hat auch ihre Tücken.
27.05.2022, 15:49
Lesedauer: 3 Min
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Das tückische Verb
Von Ivonne Wolfgramm

Bruchhausen-Vilsen. Die Pause ist vorbei, nach und nach kehren die 15 Ukrainerinnen und Ukrainer an ihre Plätze zurück. Die erste Hälfte des Sprachkurses haben sie bereits hinter sich. Der Akkusativ und seine Verwendung standen auf dem Stundenplan. Nicht ganz leicht, die Pause war da eine willkommene Abwechslung. Es dauert ein paar Minuten, bis jeder seinen Sitzplan wieder eingenommen und Jan Moya den zweiten Teil der Stunde einläuten kann. Er teilt seine erwachsenen Schüler in Gruppen ein. Es geht perfekt auf: Fünf Gruppen á drei Personen. Mit deutlichen Worten – natürlich auf Deutsch – und dem Einsatz von Gesten lotst er jede Gruppe zu einer anderen Stelle im Bistro des Tennisclubs in Bruchhausen-Vilsen. Fünf Stationen hat der Deutschlehrer in der Pause aufgebaut. Hier sollen seine Schüler in den nächsten 75 Minuten ihre bisherigen Sprachkenntnisse praktisch anwenden: Hörverstehen, Sprechen und Grammatik.

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