Weihnachtsmarkt Asendorf

Jede Menge Geschenkideen

Die Liste an Dingen, die es auf dem Asendorfer Weihnachtsmarkt zu entdecken gab, war fast endlos. Die 75 Aussteller boten nicht nur Köstliches an, sondern auch jede Menge Geschenkideen fürs große Fest.
15.12.2019, 18:07
Lesedauer: 2 Min
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Von Bärbel Rädisch
Jede Menge Geschenkideen

Auch wenn das Winterwetter vergeblich auf sich warten ließ, versetzte der Asendorfer Weihnachtsmarkt die vielen Besucher in weihnachtliche Stimmung. Der Duft von Zimt und Mandeln, der in der Luft lag, trug sein Übriges dazu bei.

Vasil Dinev

Asendorf. Ein Weihnachtsmarkt der Superlative erwartete in diesem Jahr die Besucher rund um den Asendorfer Bahnhof. Organisatorin Gabriele Beutner-Kijewski verpflichtete 75 Standbetreiber. Wie von Zauberhand geschaffen, stand auf dem Gelände rund um die Gleise der Museumsbahn ein Weihnachtsdorf mit Hütten, Buden und Zelten. Dazu gab es Stände im Lokschuppen, im Wartehäuschen und im Kunstschuppen.

Hier bot neben anderen die Bremer Grafikerin und Stadtzeichnerin Isa Fischer ihre so besonderen Aquarelle mit Ansichten historischer Gebäude an. Mit Hermann Schröder, Vorsitzender des Schwarmer Vereins Eule, der die Texte schrieb, gestaltete sie vor Kurzem als neuestes Werk den Band „Mühlen, Schlösser, Fachwerk zwischen Weser und Hunte“. Ab 5. Januar 2020 wird sie im Rathaus in Bruchhausen-Vilsen ihre Werke ausstellen. Im Verkaufsraum der Firma Bremer wurden Rasentrecker und Gartengeräte verbannt, um „Handgedingstes“ anzubieten. Nichts kam aus Fabrikproduktion. Im Angebot: Karten, Stickereien, Taschen, Gestricktes oder Bücher, deren Seiten sich dank spezieller Falttechnik in Engel verwandelt hatten. Neu war Familie Habighorst aus Bruchhausen-Vilsen als Weihnachtsbaumverkäufer dabei. Auch für Meinekes war es eine Premiere mit Champignons, Sesamkartoffeln und Kesselschaschlik.

Zwölf Vereine der einzelnen Ortsteile waren für Speisen und Getränke weitere Anlaufstationen. Es fehlten nicht die etablierten Anbieter, deren Spezialitäten für Magen und Kehle wie jedes Jahr gezielt frequentiert wurden. Ob Bratwurst, Pommes, Knipp, Glühwein, Backfisch, heiße Schokolade, Frikadellen, Weihnachtskekse, Pizza, Schmalzkuchen, Fischbrötchen, Crêpes, Kartoffelpuffer oder Entenwurst vom Grill im Brötchen als „Hot Duck“ nebst Eier- und Holunderpunsch. Wer für den heimischen Braten Vorsorge treffen wollte, konnte sein Glück bei der Tombola versuchen mit Losen für Frischgeflügel, veranstaltet von der Interessengemeinschaft Asendorf (Iga). Für die Jugendarbeit im Ort wird der Reinerlös daraus gespendet. Dass Theaterkarten ein Weihnachtsgeschenk sein können, dachten sich de Spektaklers. „Familie Hummel“ heißt in dieser Saison das Stück, für das die Theatergruppe des Heimatvereins Karten verkaufte. Die Premiere ist am 16. Februar 2020 im Gasthaus Uhlhorn.

Was Weihnachtsgeschenke betraf, da bot die Auswahl an Schmuck, Mützen, Kleidung, Hübsches fürs Heim, Spielzeug – auch für Hunde – oder Marmeladen, Kerzen und Seifen ein breites Spektrum. So mancher Mann sah sich inzwischen auf der anderen Seite der B 6 in der Werkstatt von Landmaschinen Bremer um. Wieder andere Besucher interessierten sich in der St.-Marcellus-Kirche für die Schuhausstellung. Jedes Jahr wählen die Büchertischfrauen ein spezielles Thema.

Ein Paar alte Babyschühchen aus Leder fanden sich neben blank geputzten Reitstiefeln der Größe 47, Pumps für schickes Ausgehen gesellten sich zu sommerlichen Espadrilles oder wetterfesten Hüttenschuhen. Den Lederschäften der Stiefel eines Torfstechers mit den daran gebauten hölzernen Pantinen (mit Holzwurmlöchern), sah man den Zahn der Zeit aus einem früheren Jahrhundert an. Der Andrang war groß trotz des unwirtlich stürmischen Wetters. Lichterglanz und Duft nach Zimt und gebrannten Mandeln ließen Vorweihnachtsstress – zumindest für einen Tag – vergessen.

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