Leichtathletik

TSV Asendorf ist bestens vorbereitet

Die Nachwuchsathleten des TSV Asendorf haben beim Neujahrssportfest in Bremen mit starken Leistungen überzeugt.
15.01.2020, 13:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Jannis Klimburg

Bremen. Die Generalprobe für die Nachwuchsathleten des TSV Asendorf ist mehr als gelungen. Die Schützlinge von Trainerin Ute Schröder heimsten jüngst beim Neujahrssportfest des SV Werder Bremen einige Podestplatzierungen ein und sind somit perfekt vorbereitet auf die Leichtathletik-Landesmeisterschaften, die vom 17. bis 19. Januar in Hannover ausgetragen werden.

„Es war zwar nur ein Vorbereitungswettkampf. Aber dennoch bin ich mehr als zufrieden mit den gezeigten Auftritten meiner Jungs und Mädels“, resümierte Schröder. Vor allem von der enormen Leistungssteigerung von Leon Michelmann war die Übungsleiterin mehr als überrascht. „Er war leicht verschnupft, deswegen hatte ich so eine Performance nicht erwartet.“ Er sprintete die 60 Meter in neuer Bestzeit von 7,88 Sekunden und qualifizierte sich für das A-Finale. Dort erreichte er mit 7,90 Sekunden den vierten Platz.

Nach langer Wartezeit liefen dann der Hochsprung und Weitsprung fast zeitlich parallel. Im Hochsprung startete Michelmann eine Altersklasse höher bei den MU18 und stieg mit 1,65 Metern Anfangshöhe erfolgreich in den Wettkampf ein. Anschließend überquerte er zum zweiten Mal in seiner Laufbahn die 1,70 Meter und erstmals dann sogar die 1,75 Meter. Den bereits begonnenen Weitsprung der MU16 begann Michelmann erst im dritten Versuch, setzte sich dort gleich mit einer Bestleistung von 5,56 Metern an die Spitze. Dessen nicht genug steigerte er sich in den verbleibenden drei Versuchen des Endkampfes auf hervorragende 5,74 Meter. „Damit liegt er zurzeit in Deutschland in beiden Disziplinen auf dem ersten Platz“, schwärmt Schröder.

Lilith Malter feiert Comeback

Ebenfalls in prächtiger Form präsentierte sich Leonie Schmidt. Sie schnappte sich im Weitsprung der U18 den ersten Platz. Mit einer Serie von 4,67 bis 4,86 Metern und sechsmaligem Treffen des Absprungbalkens stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und ließ zahlreiche Konkurrentinnen hinter sich. „Sie ging mit extrem viel Selbstvertrauen in den Wettkampf“, bemerkte Schröder. So auch in ihrer zweiten Disziplin: Im 60-Meter-Hürdenlauf kam Schmidt im A-Finale auf den dritten Platz, ebenfalls mit einer Bestleistung von 10,00 Sekunden. Aaron Purschwitz steigerte sich im A-Finale des 60-Meter-Sprints als Zweiter auf 7,75 Sekunden. Im Weitsprung belegte er Platz drei mit 5,29 Metern. Nach einjähriger Wettkampfpause war auch Lilith Malter wieder mit von der Partie. Sie verfehlte im Weitsprung mit 4,12 Metern das Finale nur hauchzart. Die letzte Athletin im Bunde des TSV Asendorf, Fenja Klaus, lief die 60 Meter in Bestzeit von 8,91 Sekunden. Im Hürdenlauf ging sie voll ins Risiko, verfehlte aber eine neue Bestzeit. „Die Landesmeisterschaften können kommen. Ich bin gespannt auf unsere Resultate“, freut sich Schröder auf weitere Bestleistungen ihrer Schützlinge.

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