Unternehmerfrühstück

Bassumer Unternehmerfrühstück: Neuer Ablauf kommt an

Rund 60 Geschäftsleute waren beim vierten Unternehmerfrühstück in Bassum dabei. In den Räumen von Video-Art wurde nicht nur gegessen, sondern Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher stellte aktuelle Projekte vor.
25.11.2019, 11:18
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Von Peter Cordes

Bassum. Bereits zum vierten Mal seit 2016 hatte die Stadt Bassum die im Gebiet ansässigen 350 Unternehmensvertreter zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. Eine in den Jahren etwa gleichbleibende Zahl von gut 60 Geschäftsleute waren der Einladung von Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher und Bürgermeister Christian Porsch gefolgt.

Den Wünschen der Frühstücksteilnehmer des Vorjahres folgend, hatten Bürgermeister und Wirtschaftsförderin einen neuen Ablaufplan für den Vormittag erarbeitet. Der Schwerpunkt wurde bewusst auf Informationen zum bestehenden Netzwerk der Bassumer Unternehmer gelegt. Alle Vertreter stellten sich und ihre Firma mit den dazugehörigen Produkten in einem kleinen Statement vor, bevor es an das Frühstücksbüfett ging.

Aber nicht nur der Ablauf, sondern auch der Austragungsort war neu. Während in den Vorjahren immer eine öffentliche Festhalle oder ähnliches in Bassum genutzt worden war, ging es 2019 in den unternehmerischen Bereich. Die Firma Video-Art hatte den Gästen einen Teil der neuen, an der Handwerkstraße erbauten Logistik- und Messehallenbereich zur Verfügung gestellt.

Als Hausherr präsentierte Michael Gillner sein vor 30 Jahren gegründetes Unternehmen Video-Art mit dem an der Industriestraße gelegen Haupthaus. Seine Tätigkeitsfelder umfassen Grafik, Web, Social-Media, Video, Event, Messe und Logistik, um nur Teile des Firmenleistungsbereiches aufzuzeigen. Während der vergangenen 30 Jahre war Bassum immer der Firmenhauptstandort. „Hier bin ich geboren und hier möchte ich bleiben“, so Michael Gillner. Neben dem Haupthaus wurde die Firma nicht nur baulich an die Handwerkstraße erweitert. Ein zusätzlicher Hallenbau im dahinter liegenden Bereich sei für die nahe Zukunft geplant. Weitere Firmenstandbeine befinden sich heute in Berlin und Kalifornien.

Bürgermeister Christian Porsch erinnerte sich bei seiner Begrüßungsansprache an die Anfänge des Bassumer Unternehmerfrühstücks im Jahr 2016. Für ihn liege die Ideenkeimzelle im Sich-besser-kennenlernen. „Wir wollen nicht über, sondern mit dem Mittelstand reden. Um zu wissen, wo der Schuh drückt, benötigen wir ihre Hilfe, um letztlich auch helfen zu können“, sagte Bürgermeister Porsch. Wichtig für ihn sei es, erst einmal in der eigenen Region nachzuschauen, ob Wünsche erfüllt werden können, bevor man über die Grenzen blickt.

Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher freute sich über das auch beim vierten Treffen immer noch bestehende große Interesse und führte das auf die tolle Zusammenarbeit zurück. Natürlich erläuterte sie auch aktuelle Projekte. Neben der Vorstellung des neuen städtischen Logos beleuchtete sie die Gewerbelandsituation. „Zurzeit sei das städtische Gewerbelandangebot mau. In Planung sind etwa elf Hektar als Erweiterung in Richtung Karrenbruch. Selbst hiervon sind schon drei Hektar reserviert. Über eine anhängige Klage gegen die Bebauungsplanänderung wird Anfang 2020 höchstrichterlich entschieden, sodass dann mit dem Verkauf von Gewerbeland begonnen werden kann“, so Alena Grützmacher. Weiter lieferte die Wirtschaftsförderin die neuesten Informationsstände über die Ausbildungswerkstatt und deren Besetzungsstände, den Stadtentwicklungsprozess und die Fördermittelberatung.

Dass die Neugestaltung des Bassumer Unternehmerfrühstücks gut ankam, wurde an den einzelnen Tischen immer wieder bestätigt. Ein direktes Feedback erhielt die Wirtschaftsförderin noch vor Ort. Mit anzuklebenden roten Punkten konnten die Gäste in völliger Anonymität durch entsprechende Platzierung auf einem Flipchart-Blatt ihre Zufriedenheit darstellen.

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