Bethany Revival Church Den Menschen Hoffnung schenken

Die Bethany Revival Church will den Menschen Hoffnung schenken und sie in ihren Träumen und Zielen bestärken. Auch in Bassum sind die freien Christen aktiv und engagieren sich.
14.03.2022, 13:31
Lesedauer: 3 Min
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Von Janne Staron

Bassum-Bramstedt. Menschen Hoffnung schenken und sie in ihren Träumen und Zielen bestärken – das macht sich der Verein Love'n'Care-Ministries seit Jahren auf der ganzen Welt zur Aufgabe. In Indien und Madagaskar gründeten die Mitglieder Schulen und ein Kinderheim, in den USA wurden Hilfen für Obdachlose eingerichtet. Auch hier in Deutschland hat der Verein sich niedergelassen: Im Jahr 2014 fand die Bethany Revival Church in der Feldstraße 6 in Bramstedt ihr Zuhause. Seither finden dort viele Gottesdienste und verschiedene Aktivitäten für Groß und Klein statt. Auch an der Ferienkiste der Stadt Bassum beteiligt sich die Gemeinde mit verschiedenen Veranstaltungen.

Ins Leben gerufen wurde die Organisation vom Gläubigen Yesupadam, der in Indien unter sehr ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Schon seine frühe Kindheit war von schwierigen Ereignissen geprägt. So hatte seine Familie oft nicht einmal Geld für Lebensmittel. Zusätzlich verlor der Pastor seine Mutter in jungem Alter. Durch ein prägendes Erlebnis wurde Yesupadam klar, dass er sein Leben nach dem christlichen Glauben gestalten will. Auf seinem damaligen Schulweg sackte sein Kreislauf aus Gründen der Mangelernährung zusammen. Ein kanadischer Missionar, der gerade in Indien seine Arbeit machte, fand ihn. Der Mann brachte Yesupadam in ein Krankenhaus und half ihm, wieder gesund zu werden. Von diesem Moment an begann der gebürtige Inder, den Verein und verschiedene Gemeinden aufzubauen. Bis heute haben Yesupadam und seine Familie Kontakt zu dem kanadischen Missionar. Die Dankbarkeit verbindet sie.

Die Gemeinde begann mit Hilfsaktionen für Obdachlose und Drogenabhängige. Mit der Zeit schlossen sich immer mehr Menschen ihrem Vorhaben an.

So auch Michael Heun und seine Frau Jessica, welche seit einigen Jahren auf dem Gelände der Kirche wohnen. Michael Heun fungiert als Leiter der Gemeinde in Bramstedt. Er wuchs mit seinen gläubigen Eltern in Süddeutschland auf und kam so früh in Kontakt mit den Geschichten der Bibel. „Der Glauben, den meine Eltern mir vermittelt haben, hat für mich einfach Sinn gemacht“, erklärt Heun. So begann er im jugendlichen Alter, sich immer mehr mit dem Christentum zu beschäftigen und es zu leben. Zunächst wollte Heun Medizin studieren, um Menschen in der Not zu helfen. Doch dann las er ein Buch, welches das Leben Yesupadams wiedergab. Dies inspirierte ihn zu einem Aufenthalt in Indien. Dort gab es für den Christen viel Neues zu entdecken. Schließlich trat Michael Heun dann mit Yesupadam und dessen Frau in Kontakt, welche ihn auf das Gelände in Bramstedt einluden. „Mir war sofort klar, dass ich in der Gemeinde bleiben wollte, in mir herrschte Klarheit“, berichtet Heun begeistert. So übernahm er die Leitung der Bramstedter Gemeinde, und kurze Zeit später trat auch seine Frau Jessica mit ein. Das Ehepaar hatte sich auf einem Gottesdienst in Achim kennengelernt, auf dem Yesupadam eine Predigt hielt. 2017 heirateten die beiden dann, nun ist Nachwuchs unterwegs.

Jessica Heun wuchs in einer freien christlichen Gemeinde auf. Als sie Yesupadam das erste Mal im Gottesdienst traf, erzählte er ihr von der neuen Gemeinde in Bramstedt. Einige Male besuchte sie diese und begann, immer mehr Zeit dort zu verbringen. Um die Arbeit der Gemeinde zu begleiten, unternahm sie ebenfalls eine Reise nach Indien. Zuvor hatte sie jedoch einige Zweifel: „So eine Reise war für mich etwas sehr Aufregendes, und ich habe mich gefragt, ob ich das wirklich schaffen würde“, erklärt sie. Als die Reise dann jedoch begann, war sie für die Christin ein voller Erfolg. Mit der Zeit kamen Jessica und Michael sich immer näher und heirateten schließlich vor vier Jahren.

„Wir wollen den Menschen zeigen, dass man bei allem im Leben Gottes Hilfe braucht und erhält“, so das Ehepaar. Die Bethany Revival Church in der Feldstraße heißt neue Mitglieder oder Besucher gerne willkommen. „Wir freuen uns immer, wenn wir denen, die zu uns kommen, Fragen beantworten können“, erklärt Michael Heun. Ihm ist wichtig, regelmäßig das Gespräch zu Interessierten zu suchen. In regelmäßigen Abständen betreibt die Gemeinde zusätzlich einen Kaffee und Kuchen Verkauf am Bassumer Bahnhof. Auch dort gibt es regelmäßig Gespräche mit Wissbegierigen.

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