Streetfood-Festival Bassum Bis zum Ende

Traumwetter bescherte dem dritten Streetfood-Festival zahlreiche Besucher und viel Arbeit. Veranstalter Michael Maas freut sich, dass die Menschen in diesem Jahr deutlich länger geblieben sind als noch 2018.
24.04.2019, 10:35
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Bis zum Ende
Von Tobias Denne

Bassum. Sommerliche Temperaturen, strahlender Sonnenschein und viele Essens- und Getränkeangebote: Die dritte Auflage des Bassumer Streetfood-Festivals vor dem Modehaus Maas konnte sich von den Gegebenheiten schon einmal sehen lassen. War es am Ostersonnabend im vergangenen Jahr noch kalt und ein wenig ungemütlich, war in diesem Jahr davon nichts zu spüren. „Die Menschen sind deutlich länger geblieben“, sagt Michael Maas. Der Veranstalter und Inhaber des Modehauses zieht daher auch ein positives Fazit. „Es ist alles super gelaufen.“ Dabei sorgte das Wetter dafür, dass bestimmte Angebote besser liefen als andere.

Vor allem im Vergleich zum Vorjahr freute er sich darüber, dass die Besucher sehr viel länger an den Foodtrucks und den Getränkeständen verweilten. „Letztes Jahr war das Festival früh zu Ende“, erinnert sich Maas noch daran, dass gerade kalte Temperaturen und schlechteres Wetter nicht unbedingt zum Essen und Trinken unter freiem Himmel einluden. Ganz im Gegenteil zum Wochenende. „Am Samstag ging es bis zum Schluss“, freut er sich, dass auch um 21 Uhr noch Menschen auf dem Gelände standen.

Was die Besucherzahlen angeht, da konnte Maas allerdings noch kein finales Urteil fällen: „Noch kann ich nicht sagen, ob dieses Jahr mehr Menschen als letztes gekommen sind.“ Was er derweil beobachtet hat, war, dass sich dieses Mal die Menge entzerrt hatte. So kamen nicht alle Gäste auf einmal zum Parkplatz an der Sulinger Straße, sondern sie verteilten sich über den gesamten Tag. Der Vorteil dabei: Das Gelände war nicht überfüllt und die Menschen konnten sich rasch etwas zum Essen oder Trinken organisieren. Der Nachteil: Das Festival wirkte auf den ersten Blick leerer. Maas, der mit den Anbietern nach der Veranstaltung gesprochen hatte, kann derweil nicht bestätigen, dass weniger los war vor seinem Geschäft: „Ein Foodtruck hat sogar mehr Frequenz gehabt als letztes Jahr.“ Aber auch die anderen Anbieter waren zufrieden. „An mich ist nichts Negatives herangetragen worden“, erzählt Maas.

Angesichts der warmen Temperaturen waren besonders die kalten Getränkeangebote und die süßen Speisen heiß begehrt. „Manche Craft-Beer-Sorten waren am Nachmittag schon ausverkauft“, sagt Maas, der mit der Vino-Weinbar auch Getränke verkaufte. Auch dabei hatten die Mitarbeiter ab dem Nachmittag besonders gut zu tun. „Es war gut, dass auch süße Sachen angeboten wurden“, nennt Maas besonders die Bubble-Waffle, die besonders beliebt bei den Gästen des Streetfood-Festivals waren. Für ihn, der gerne mehr als die klassischen Essensangebote wie Pommes oder Bratwurst beim Festival dabei hat, ein gutes Zeichen.

Auch das im Vorfeld angesprochene Müllproblem konnten die Organisatoren lösen. „Das hat alles wunderbar funktioniert“, spielt Maas etwa auf den Container an. „Beim dritten Mal ist man schon ein wenig routiniert“, scherzt er. So soll es auch nicht das letzte Streetfood-Festival gewesen sein, und die Bassumer dürfen sich auch im kommenden Jahr auf eine neue Ausgabe freuen. Natürlich am Ostersonnabend.

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