Fotowettbewerb „Alle sind eigentlich Gewinner“

Der Fotowettbewerb vom Jugendhaus Fönix in Bassum ist zu Ende gegangen. Bürgermeister Christian Porsch hat die drei Erstplatzierten nun ausgezeichnet.
02.05.2021, 14:46
Lesedauer: 2 Min
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Von Dorit Schlemermeyer

Marcus Libbertz und Andreas Storn waren froh, als sie jüngst das Jugendhaus Fönix in Bassum wieder öffnen durften - und nutzten die Gelegenheit, endlich die Preisträger des Fotowettbewerbs „Kreativ trotz Corona“ auszuzeichnen. So fanden sich am Freitagnachmittag vor dem Jugendhaus die Preisträger mit ihren Eltern, die Mitarbeiter und Bürgermeister Christian Porsch ein, um die Preisverleihung vorzunehmen. „In dieser Zeit sind ja die Kinder und Jugendlichen am meisten gebeutelt, da möchte ich euch ein großes Lob aussprechen, für eure Bereitschaft, mitzumachen beim Fotowettbewerb“, sagte Porsch. „Alle Teilnehmer sind eigentlich Gewinner“, so der Bürgermeister. Die Ergebnisse seien beeindruckend.

Die Teilnehmer konnten beim Wettbewerb wählen zwischen den Themen „Lieblingsort“, „Gegenstand“ und „Natur“. Der dritte Platz ging an Tim, der 50 Euro erhielt. Sein Foto zeigt einen Eichelhäher und der Betrachter konnte ermessen, dass es einiges an Geduld und Technik gekostet haben musste, um den scheuen Vogel bei einem Spaziergang am Brocken aufzunehmen. Der zweite Umschlag mit 100 Euro für Platz zwei ging an Stella. Die Schülerin hatte bei einem Familienausflug nach Cuxhaven einen fantastischen Sonnenuntergang eingefangen.

Ein ganz besonderes Foto war außerdem Leo gelungen. Ebenfalls am Wasser, nämlich am Dümmer entstanden, zeigt es einen Steinstrand mit darüber ziehenden Wolken aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Dafür bekam er den ersten Preis in Höhe von 150 Euro. „Das Preisgeld könnt ihr nutzen, um euer fotografisches Equipment aufzustocken“, riet der Bürgermeister und erfuhr von Leos Eltern, dass er bei ihnen einen Kredit aufgenommen hatte, um fortan mit einer Kamera statt eines Handys fotografieren zu können. Wie sein Foto entstanden ist? „Meine Schwester wollte zum Wasserspielplatz, da habe ich mein Handy genommen, es über Kopf gehalten und das Foto gemacht“, erzählte der junge Fotograf aus Diepholz. Den Aushang für den Wettbewerb hatte er in der Schule gesehen, am Graf-Friedrich Gymnasium Diepholz.

Mitte November war der Wettbewerb gestartet, und Libbertz war persönlich durch den Landkreis gefahren, um an allen 70 Schulen die Plakate zu verteilen - mit dem Ergebnis, dass es 20 Teilnehmer und 50 Einreichungen gab, die von der Jury, bestehend aus Tobias Denne vom WESER KURIER, Luka Spahr und Dominik Albrecht bewertet wurden. Dass eigentlich alle Teilnehmer Gewinner sind, wie der Bürgermeister meinte, war nicht nur im übertragenden Sinne gemeint, denn die nicht ausgezeichneten Teilnehmer gewannen einen Workshop mit Albrecht und Denne sowie ein Pizzaessen mit selbst gemachter Pizza im Jugendhaus. „Ich habe lange in einer WG mit einem Koch gelebt, da bin ich schon fast selbst einer geworden und backe die Pizza hier selbst“, freut sich Libbertz auf die jungen Gäste.

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