TSV Bassum

Ein echter Teamplayer

Florian Fröhlich, Winterzugang des TSV Bassum, bringt viel Erfahrung mit. Unter anderem hat er beim VfL und VfB Oldenburg II gespielt. Beim VfL schnupperte er sogar an der Oberliga.
28.03.2019, 18:17
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Ein echter Teamplayer
Von Nastassja Nadolska
Ein echter Teamplayer

Neuzugang Florian Fröhlich (am Ball) möchte mit seinem TSV Bassum den Klassenerhalt frühzeitig klar machen.

Jonas Kako

Bassum. Den Sprung in die Fußball-Oberliga hat er nur knapp verpasst. In der Saison 2014/2015 durfte Florian Fröhlich an zwei Vorbereitungsspielen der ersten Mannschaft des VfL Oldenburg teilnehmen. „Der Vorstand meinte, dass ich ganz gut kicken kann. Deswegen durfte ich mitspielen“, berichtet der neue Mittelfeldakteur des TSV Bassum. Die Chance hat der 23-Jährige damals nicht genutzt: „In dieser Zeit hatte ich eine Phase, in der ich nicht häufig beim Training war. Ich habe Abstand zum Fußball gebraucht“, sagt Fröhlich, der diesen Schritt bis heute aber nicht bereut.

Nach mehreren Stationen, unter anderem beim VfB und VfL Oldenburg II sowie dem SV Tungeln, läuft der 23-Jährige Student seit Rückrundenbeginn in der Bezirksliga Hannover nun für den TSV Bassum auf. Gemeinsam mit seiner Freundin ist er vor Kurzem in die Lindenstadt gezogen und war auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung. „Ich hatte erst mal überlegt, in die Bremen-Liga zu wechseln. Ich wollte aber etwas in der Nähe haben. Da kamen für mich der SC Twistringen und der TSV Bassum in Frage. Am Ende habe ich mich dann für Bassum entschieden“, erzählt Fröhlich.

Für die Mannschaft von Trainer Torsten Klein soll er zukünftig für die Tore sorgen. Seine Treffsicherheit hat er bereits beim SV Tungeln in der 1. Kreisklasse Oldenburg-Land/Delmenhorst mit zehn Saisontoren unter Beweis gestellt. Zwei Klassen höher will er seinen guten Lauf nun fortsetzen. Dieses Ziel hat sich Fröhlich, der sowohl im Mittelfeld als auch im Sturm spielen kann, auch gesetzt: „Ich erhoffe mir, dass ich fußballerisch wieder etwas besser werde und der Mannschaft helfen kann“, sagt der TSV-Akteur. In die Vorbereitung ist er zwar zwei Wochen später gestartet, dennoch hat er sich gut in die Mannschaft integrieren können. „Auf und auch außerhalb des Platzes verstehe ich mich mit den Spielern und den Trainern mittlerweile ganz gut. Von beiden Seiten habe ich bisher nur positives Feedback erhalten“, erzählt er.

Mit seinem ersten Spiel für die Bassumer gegen den TuS Sudweyhe war Fröhlich zufrieden, „auch weil ich 90 Minuten durchspielen durfte. Das hat mich natürlich sehr gefreut“, betont er. Mit dem 1:1 war er allerdings nicht ganz einverstanden, auch weil sein Team vor allem in der zweiten Halbzeit zahlreiche Chancen liegen ließ. Dazu hatten die Bassumer mit dem Kunstrasen zu kämpfen, „weil wir das natürlich nicht so gewohnt sind“, sagt Fröhlich.

Aus sportlicher Sicht ist für den Studenten ein Unterschied zwischen seinen zahlreichen Stationen zu spüren. Während sich der Fokus beim VfL und VfB Oldenburg auf den Erfolg richtet, schätzt man beim SV Tungeln und beim TSV Bassum neben dem Fußball auch das Familiäre, was den 23-Jährigen besonders gefällt. „Ein gut funktionierendes Umfeld ist mir persönlich wichtig. Natürlich muss auch die Leistung stimmen, aber das gehört nicht unbedingt an erste Stelle“, stellt Fröhlich klar.

Ziemlich früh, genauer mit drei Jahren, fing er beim VfL Oldenburg mit dem Fußballspielen an. Lange hielt es ihn dort nicht, denn im Grundschulalter wechselte er zum TSV Großenkneten und blieb der Mannschaft aus dem Landkreis Oldenburg bis zur A-Jugend treu. Aus fußballerischer Sicht erlebte Fröhlich dort die erfolgreichste Zeit seiner Laufbahn. „Wir sind in der Saison 2013/14 Zweiter geworden und fast in die Landesliga aufgestiegen. Auch die Mannschaft war einfach nur top“, schwärmt Fröhlich von der vergangenen Zeit.

Eine erfolgreiche und schöne Zeit erhofft sich der erst vor Kurzem nach Bassum gezogene Student auch in seinem neuen Verein. Dazu gehöre zunächst, den Klassenerhalt klar zu machen. „Das hat jetzt erst einmal höchste Priorität“, betont Fröhlich. Die Mannschaft habe das Potenzial, „allerdings müssen wir als Team auf dem Feld noch zusammenfinden. Vieles läuft noch individuell.“ Gegen den kommenden Gegner R-W Estorf-Leeseringen möchte der neue Mittelfeldmann die ersten drei Punkte einfahren. Einen Plan, wie das funktionieren soll, hat Fröhlich auch schon: „Wir müssen vorne einfach effektiver sein und den Ball schnell nach vorne laufen lassen. Defensiv machen wir das bisher ganz gut.“

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