Oktoberfest Bassum

Eine Auktion als Höhepunkt

Orientalische Spezialitäten, singende Nonnen und eine Versteigerung: Marktmeister Jürgen Donner hat für das Oktoberfest am kommenden Sonntag einiges auf die Beine gestellt.
01.10.2019, 18:57
Lesedauer: 2 Min
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Von Ivonne Wolfgramm
Eine Auktion als Höhepunkt

Auch für die Kleinen hat Organisator Jürgen Donner beim Oktoberfest in Bassum etwas vorbereitet.

Michael Braunschädel

Bassum. Weißbier, Brezn und Lederhosen – all diese Dinge werden die Besucher beim Bassumer Oktoberfest vergeblich suchen. Immerhin handelt es sich bei der traditionellen Veranstaltung, die schon zum 44. Mal in der Lindenstadt stattfindet, nicht um einen Abklatsch des wohl größten Volksfestes der Welt. „Es wird ein buntes Fest, hinter dem das Logo der Wirtschafts- und Interessengemeinschaft Region Bassum (WIR) steht“, verspricht Marktmeister Jürgen Donner, der das Bassumer Oktoberfest am kommenden Sonntag zum vierten Mal organisiert.

Dennoch wird es für Donner an diesem Tag eine Premiere geben, wie er selbst sagt. Als Auktionator will er zwischen 14.30 und 15 Uhr an der Ecke Sulinger Straße / Alte Poststraße sein Glück versuchen und bringt neben Kleinigkeiten wie Dekoartikeln, Präsentkörben, Blumengestecken und Trimmräder und einige Überraschungen unter den Hammer. Dazu zählen beispielsweise fünf mal zwei Karten für Open-Air-Veranstaltungen im kommenden Jahr, die der Konzertveranstalter Oliver Launer stiftet, oder ein Abend mit DJ Rolf aus Stühren. „Den Schwung mit dem Hammer habe ich schon geübt“, sagt der Marktmeister. Den Erlös soll der Bassumer Tafel zugutekommen.

Natürlich hat die 44. Auflage des Oktoberfestes noch mehr zu bieten als die Auktion. Verschiedene Stände bereichern mit ihren Angeboten die Innenstadt. Die Ortschaft Hallstedt stellt sich vor dem Modehaus Maas vor. Was genau die Vertreter des Ortes geplant haben, weiß Donner selbst nicht. Was sich in dem drei mal fünf Meter großem Zelt abspielt, soll eine Überraschung sein, sagt Donner. Das gelte übrigens auch für ihn.

Mit der Bäckerei Stadtlander aus Achim, der Biohof aus Winte und dem Schmuck- und Bekleidungsstand hat Donner auch einige Akteure des Wochenmarktes für den Sonntag engagieren können. Darunter mischt sich zudem ein neues Unternehmen, das laut Donner hoffentlich auch bald auf dem regulären Wochenmarkt vertreten sein wird. „Al Basha ist ein Start-up-Unternehmen aus Bünde in Nordrhein-Westfalen, das orientalische Leckereien anbietet“, erklärt der Marktmeister, „mehr als 40 Geflüchtete sind dort tätig – ein wichtiges Zeichen im Sinne der Integration“.

Die soziale Komponente nimmt für Donner bei der Planung und Organisation des Oktoberfestes einen hohen Stellenwert ein. Donner weiß: „Die sozialen Einrichtungen brauchen Unterstützung.“ Daher beteiligen sich einige Bassumer Institutionen. Beim Mütter-Kinder-Zentrum (Mükize) können die Besucher Steine bemalen und die Kaffeetafel genießen, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW) präsentieren sich und ihre Arbeit. Daneben will auch das Klima-Aktions-Bündnis um Anja Cavazos mit den Marktbesuchern ins Gespräch kommen.

Ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr ergänzt das Marktgeschehen, das bereits um 12 Uhr beginnt. Ein Wermutstropfen bleibt bei Jürgen Donner allerdings: „Auf dem Lindenmarkt wird es keine Stände geben. Einzig das Geschenkeland Wisloh öffnet seine Türen.“ Dafür beteiligen sich viele andere Mitglieder des Bassumer Einzelhandels und der Industrie.

Schließlich hat der Marktmeister für die Bespaßung der Jüngsten keine Mühen gescheut. Denn die Kinder dürfen sich auf zwei Kinderkarussells, eine Hüpfburg und eine Bungee-Jumping-Attraktion freuen. Für gute Laune sorgt außerdem das Nonnen-Kabarett aus Asendorf, das dann und wann auf dem Marktgelände eine Kostprobe seines Könnens gibt. Und der beliebte Flohmarkt lädt auch wieder zum Stöbern und Feilschen ein.

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