Kita „Arche Noah“

Für die Kleinsten

Die evangelische Kindertagesstätte Arche Noah hat sich um eine Krippengruppe erweitert. In Beschlag genommen wurde der neue Gebäudeflügel bei einem Tag der offenen Tür.
13.01.2019, 18:45
Lesedauer: 2 Min
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Von Peter Cordes
Für die Kleinsten

Kindgerecht: In der neuen Krippengruppe der Kita Arche Noah in Nordwohlde hängt das Waschbecken bei Erwachsenen auf Kniehöhe. Die Toiletten sind 30 Zentimeter hoch.

Jonas Kako

"Wir sind seit 20 Jahren zufriedene Mieter des Kindergartens Arche Noah in Nordwohlde“, so die pädagogische Leiterin des Evangelischen Kindertagesstättenverbands des Kirchenkreises Syke-Hoya Birgit Greve bei der offiziellen Übergabe am Sonnabendnachmittag in Nordwohlde. „Mit der baulichen Erweiterung um einen Krippenbereich an das vorhandene Kindergartengebäude haben wir das Betreuungsangebot auch für Kinder zwischen einem und drei Jahren um 15 Plätze erweitert.“

Wie schon beim damaligen Bau der Arche Noah hatte sich der Nordwohlder Wilken Früchtenicht auch bei dem Erweiterungsbau als Investor eingebracht. Auf seinem Grundstück ließ er, in Absprache mit dem Kindertagesstättenverband des Kirchenkreises Syke-Hoya, einen Anbau von 150 Quadratmetern erstellen. Wichtig war Früchtenicht die handwerkliche Ausführung durch ortsansässige Firmen. Schon nach einer Bauzeit von einem Jahr hat alles geklappt. Wünsche und Vorstellungen haben sich mit dem Ergebnis, einen großzügigen und hellen Krippenbereich geschaffen zu haben, erfüllt.

Während des Tages der offenen Tür am Sonnabend zeigte die Leiterin des Kindergartens, Manuela Wilkens, zusammen mit den die Nordwohlder Krippe betreuenden Erzieherinnen Olga Ludwig und Marleen Burghardt, Vertretern des Kindertagesstättenverbandes, des Rates und der Verwaltung der Stadt Bassum und den beiden Ortsvorstehern aus Nordwohlde und Stühren, Birgit Kattau und Manfred Schmidt, die neuen Räume. Die wichtigsten Gäste waren neben der Nordwohlder Bevölkerung natürlich die Krippenkinder, die auch ihre Eltern und größeren Geschwister mitgebracht hatten.

Der Nordwohlder Kindergarten betreut mit vier ausgebildeten Erzieherinnen 50 Kinder in zwei Regelgruppen, davon eine mit einer höheren Betreuungszeit im Angebot. Acht weitere Mädchen und Jungen haben zusätzlich bereits seit November 2018 das Krippenangebot angenommen und besuchen die „Marienkäfergruppe“ in den neuen Räumlichkeiten des Hauses. Räume, die zweckmäßiger und schöner kaum sein können. Über einen langen Flur führt der Weg vorbei an einem Waschraum hin zu einem großen Gruppen- und Bewegungsraum. Hier können die Jüngsten auch bei voller Belegung mit 15 Kindern toben, lernen und spielen. An den Gruppenraum schließen sich ein Abstell- und ein Ruheraum an. Ausgelegte Matratzen zeigten die Schlafmöglichkeiten an. Einige der Kinder haben sich ihren Schlafplatz bereits reserviert, deutlich durch die Platzierung eines Kuscheltieres gekennzeichnet.

Fast jeder der Besucher verließ schmunzelnd den Waschbereich. Im Waschraum gab es neben einem Wickeltisch, geflieste Wasch- und Badebecken zu bestaunen. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließen aber die zwei Toiletten. Während alle Gäste die Größenordnungen aus ihren eigenen Badezimmern vor Augen und in den Köpfen gespeichert hatten, erreichten die kleinen Toiletten hier gerade einmal eine Höhe von etwa 30 Zentimeter.

Theo Höffler ist zwei Jahre alt und eines der Nordwohlder Krippenkinder. Stolz zeigte er seinen Eltern Judith und Dominik Höffler seine neue Wirkungsstätte. Auch seine drei Jahre ältere Schwester Lina hatte er mitgebracht, um ihr zu demonstrieren, wo er sich mittags ausruhte. „Der Wunsch nach einem Krippenplatz beschäftigte uns schon längere Zeit“, erklärte Dominik Höffler. „Für uns ist es wichtig, dass Theo Kontakte zu anderen Kindern aufbaut und sich an das Zusammensein mit all seinen Vor- und Nachteilen gewöhnt. Es ist sehr gut, auch in Nordwohlde ein solches Krippenangebot zu haben.“

Zufrieden äußerten sich auch die vielen Ehrengäste während einer vorangehenden Andacht in der Nordwohlder Kirche. Pastorin Sandra Kopmann hatte diese vorbereitet.

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