Herbstfest in Bassum Jubel, Trubel, Heiterkeit

Am 9. Oktober findet nach zwei Jahren Corona-Pause wieder das Herbstfest in Bassum statt. Die veranstaltende WIR macht dabei auf ein Highlight aufmerksam: Firmen und Vereine können sich erstmals vorstellen.
03.10.2022, 12:23
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Jubel, Trubel, Heiterkeit
Von Micha Bustian

Bassum. Nein, dieses Fest heißt nicht Oktoberfest. Auch wenn es, im Gegensatz zu vielen Oktoberfesten, sogar im Oktober stattfindet. Der Name würde sich auch beißen mit der Veranstaltung der Sportgilde in Bassum. Und nein, das Fest heißt auch nicht Herbstmarkt. Es heißt Herbstfest. Noch genauer: Bassumer Herbstfest. Und das steigt nach zweijähriger Corona-Pause am Sonntag, 9. Oktober, erstmals wieder im Zentrum der Lindenstadt. Allerdings in leicht abgespeckter Variante: Die Bahnhofstraße, sonst fester Bestandteil dieser Festivität, bleibt diesmal frei von Buden.

Dennoch hat die Wirtschafts- und Interessengemeinschaft Region Bassum, kurz WIR, ein ordentliches Programm auf die Beine gestellt. Sogar mit einem "besonderen Highlight", wie es Maik Bandorski, der erste Vorsitzende der WIR, formuliert. "Firmen und Vereine erhalten die Möglichkeit, sich im Rahmen des Herbstfestes zu präsentieren." Und dann beginnt er, die Liste von Teilnehmern herunterzubeten. Autohaus Holtdorf, das Fitness-Studio Gym 80, die Wirtegemeinschaft Bassum und mehr wird noch nicht verraten. Ein bisschen Überraschung muss ja auch noch bleiben. Kurzfristig dazugestoßen ist eine Erweiterung des kulinarischen Angebots: Die Firma Berlin Curry kommt und serviert Currywürste. Berliner Currywürste, die ja bekanntlich das Original sind. Erfunden im Jahr 1949 von Herta Heuwer.

Auch ein Verein ist noch auf die Liste gerutscht: der Sozialverband Deutschland. "Wichtig" findet das Jürgen Donner, ehemaliger Marktmeister und jetzt Bandorskis Stellvertreter. Denn: "Immer mehr Leute finden sich im Sozialsystem nicht mehr zurecht." Auch Donner hat einen ganzen Haufen von Angeboten, die er aufzählt. Das Technische Hilfswerk (THW) beispielsweise, das vor dem Modehaus Maas auf die Suche nach Nachwuchskräften gehen wird. Oder die niedersächsischen Landesforsten, die über Waldsterben und Borkenkäfer informieren. Drittes und letztes Beispiel: die Bassumer Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Das war mir ein ganz besonderes Anliegen." Immerhin soll doch der Fahrrad-Verkehr in Bassum vorangebracht werden.

Der neue Marktmeister Niels Lücke präsentierte bei der Pressekonferenz die Extras. So wird es in der Tat ein Karussell geben, allerdings nicht, wie bisher üblich, eines von Petra und Reinhard Carstens aus Barrien. Die sind stattdessen mit einem Eiswagen vor Ort. Für den von Kindern geliebten Drehwurm sorgt diesmal Dirk Fischer aus der Region Osnabrück. Er bringt ein Karussell mit, in dem die Lütten mit einem Handgriff quasi abheben können. Zudem liefert er auch gleich noch einen Wagen mit Leckereien wie gebrannten Mandeln oder Liebesäpfeln. Zeitgleich zum mittlerweile neunten Bassumer Herbstfest läuft auch ein verkaufsoffener Sonntag. "Für die ist das der Auftakt zum Weihnachtsgeschäft", weiß Jürgen Donner zu berichten. "Das ist günstige Werbung."

Andere Institutionen des Bassumer Herbstfestes müssen möglicherweise passen. Laut WIR-Schriftführer Berthold Kollschen beispielsweise der Bürgerbus. Der Grund dafür: Personalmangel. Jürgen Donner weiß aber auch von anderen Interessenten, bei denen es an präsentierbarem Material mangelt. Für einige Schausteller indes "lohnt es sich nicht für einen Tag". Um diese Schwierigkeiten abzufedern, hat die WIR erstmals keine Standgebühren erhoben, verlangt gegebenenfalls nur die Stromkosten. "Wir wollten dem Fest damit Dynamik geben, Interesse wecken", begründet Donner. Denn: "Wir wollen dieses Straßenfest auf jeden Fall erhalten."

Zur Sache

Der nächste Rummel folgt sogleich

Im Zuge der Pressekonferenz zum Bassumer Herbstmarkt kam eine Frage auf den Tisch: Wann ist denn eigentlich der Hüttenzauber? Jürgen Donner, der jüngst abgelöste Marktmeister Bassums, musste nur kurz recherchieren, dann gab er eine Antwort: von Freitag, 9. Dezember, bis einschließlich Dienstag, 20. Dezember, an allen Tagen von 17 bis 21 Uhr. Aufgebaut wird das Fest vor dem Alten Amtshof an der Sulinger Straße. "Back To The Roots", kommentierte Schriftführer Berhold Kollschen.

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