Jugendhaus Fönix

Bitte lächeln

Am Freitag hieß es im Jugendhaus Fönix in Bassum: Jungs müssen draußen bleiben. Beim Fotoworkshop bekamen die Mädchen Tipps für das perfekte Foto und wurden selbst abgelichtet.
11.10.2020, 15:51
Lesedauer: 2 Min
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Von Dominik Albrecht
Bitte lächeln

Beim Fotoworkshop im Jugendhaus Fönix in Bassum konnten sich am Freitag ausschließlich Mädchen ablichten lassen. Dazu wurde entsprechend dekoriert.

Jugendhaus Fönix

Bassum. Das spontane Selfie, die neuen Beiträge für Instagram und Tik-Tok: Selbstbildnisse sind im 21. Jahrhundert gefragter denn je. Und das vorwiegend bei der heutigen Jugend. Auch bei den Kids des Jugendhauses Fönix wurden die Rufe nach Tipps für das perfekte Foto lauter. Jugendhausleiter Marcus Libbertz leitete diesen Wunsch an Michele Eirich und Arjeta Asani weiter. Beide machen zurzeit eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis respektive der Stadt Bassum und organisierten kurzerhand unter dem Motto „Ihr für euch“ ein Foto-Shooting. Am Freitag kamen auf diese Weise acht Mädchen in den Genuss eines exklusiven Nachmittags.

Die Vorfreude war groß. Schon um 14.30 Uhr – eine halbe Stunde vor offiziellem Beginn – standen die ersten beiden Teilnehmerinnen erwartungsvoll im Türrahmen des Jugendhauses. Auch der Zutritt gehörte dabei übrigens zur besonderen Atmosphäre. Denn bis zum letzten Schnappschuss um 19 Uhr stand das Fönix nur Mädchen offen. „Das war eines der Dinge, die den Mädels besonders gefallen haben. Endlich mal etwas machen, ohne ,nervige Jungs‘“, verrät Libbertz und lacht. Die ausgelegte Anmeldeliste füllte sich schneller, als der Jugendhausleiter gucken konnte. „Die Resonanz war so groß, dass wir davon drei Workshops hätten füllen können.“ Da das Ganze aber bewusst in kleinerem Rahmen gehalten werden sollte, waren für diesen Tag Dilara, Jessica, Emely, Charline, Sophie, Emmely, Laura und Anna an der Reihe.

"Vorab ging es in die Maske, wo sich die Mädchen ihre Haare geflochten und die Gesichter geschminkt haben“, skizziert Libbertz den Ablauf. Danach standen zwei Sets zur Verfügung. Im großen Aufenthaltsbereich warf ein Beamer bunte Muster an die Wand. Im Computerraum garantierte eine mit Zeitungspapier ausstaffierte Ecke einen außergewöhnlichen Hintergrund. Damit die Einzel- und Gruppenfotos im rechten Glanz erstrahlen konnten, investierte Marcus Libbertz mit der Lindenstadt in Ringlichter, Studiolampen und Leinwände, die ab sofort zum Inventar gehören. „Die Ecke mit den Zeitungen war eine super Idee. Es hat viel Spaß gemacht, sich dort fotografieren zu lassen“, schwärmt Anna. Derweil freut sich Laura über die gute Betreuung. Lob ging auch an Marcus Libbertz, der sich um das Catering kümmerte und die Mädels aus der Küche des Jugendhauses heraus mit selbst gemachten Pizzen verköstigte.

Auch wenn ein Tag ohne Jungs eine wahre Wohltat für die acht war, geht es am Ende dann doch nicht vollkommen ohne. Fürs nächste Mal wünschten sich alle Teilnehmerinnen ein Pärchen-Foto-Shooting. In den sozialen Netzwerken geht es dann schließlich doch immer ums sehen und (gemeinsame) gesehen werden.

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