Fußball Kotrade übernimmt den TSV Bramstedt

Der in Twistringen wohnhafte Coach wird ab der Rückrunde das Ruder beim abstiegsbedrohten Kreisligisten übernehmen. Zuvor muss er noch seinen Freundschaftsdienst beim TSV Cornau beenden.
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Von Thorin Mentrup

Bramstedt. Lange hat die Suche gedauert, doch jetzt hat der Fußball-Kreisligist TSV Bramstedt einen Nachfolger für den nach dem vierten Spieltag zurückgetretenen Trainer Christian Jeinsen gefunden. Mit Eckhardt Kotrade übernimmt ein in der Region bekannter Coach im neuen Jahr den Posten. Bis zur Winterpause wird Jens Meyer weiterhin als Interimstrainer die Geschicke leiten. Danach wird er als Co-Trainer weitermachen.

„Es wurde Zeit, dass wir jemanden finden“, sagt Bramstedts Daniel Zimmermann, Erste-Herren-Spieler und Fußballspartenleiter in Personalunion. Mit Kotrade, der in Twistringen wohnt, seien die Gespräche gut verlaufen. „Wir hatten schnell den Eindruck, dass es mit ihm passt“, so Zimmermann. Er hoffe, Kotrade sei die langfristige Lösung des Tabellenvorletzten auf dem Trainerstuhl, auf dem zuletzt weder Sascha Feldt noch Friedhelm Famulla, der seinen Job gar nicht erst antrat, und Christian Jeinsen allzu lange saßen.

Auch Kotrade selbst will mehr sein als ein Feuerwehrmann. „Ich stelle mir das Ganze langfristig vor“, sagt der in Twistringen wohnhafte Coach, der in seiner Laufbahn unter anderem für den TSV Bassum und den Barnstorfer SV auflief. Als Trainer arbeitete er unter anderem bei den Bassumer A-Junioren und zuletzt beim TSV Drentwede, ehe er im Sommer beim TSV Cornau anheuerte. „Ein Freundschaftsdienst“, erklärt er sein Engagement beim Schlusslicht der 2. Kreisklasse Süd. Es gehe nach einem großen Umbruch dort vor allem darum, die Truppe zusammen und den Spaß hoch zu halten. Bis zum Winter hat er dort fest zugesagt. „Und an mein Wort halte ich mich auch.“

Im neuen Jahr wird sich Kotrade dann vom Abstiegskampf in der 2. Kreisklasse in den Abstiegskampf in der Kreisliga stürzen – und das ohne jede Furcht vor der Aufgabe. „Ich habe einiges erlebt“, baut er auf seine Erfahrung. Auch seiner neuen Mannschaft traut er einiges zu. „Ich habe sie gegen Eydelstedt und Nordwohlde gesehen und werde mir jetzt auch das Spiel gegen Weyhe-Lahausen anschauen. Ich habe den Eindruck, dass man mit dieser Mannschaft nicht unten spielen muss“, sieht er allemal das Potenzial für den Klassenerhalt. Es dauerhaft aus dem Team herauszukitzeln, wird nach der Winterpause seine Aufgabe sein.

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