Kultur- und Heimatverein

Ein voller Erfolg

Mit dem Geld aus dem Vermächtnis der Eheleute Theben hat der Kultur- und Heimatverein Bassum unter anderem die Hochzeitsterrasse neu gestaltet. In einer Feierstunde wurde diese nun offiziell eingeweiht.
14.10.2020, 17:20
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Ein voller Erfolg
Von Tobias Denne
Ein voller Erfolg

Bei einer offiziellen Feierstunde wurde die Hochzeitsterrasse an der Heimatstube in Bassum eröffnet. Nach den Reden gab es einen kleinen Imbiss.

Tobias Denne

Bassum. Eigentlich gehört zu einer offiziellen Einweihung kalter Sekt. Das sagte zumindest die Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Christine Franzke. Da das Wetter aber dementsprechend kühl war am Mittwochmorgen, wurde von der Wirtegemeinschaft Bassum warmer Punsch ausgeschenkt.

Grund für die zahlreichen Gäste, die an diesem Tag zur Freudenburg gekommen waren, war die neu gestaltete Hochzeitsterrasse an der Heimatstube. In diesem Sommer wurden die Arbeiten abgeschlossen, die vor drei Jahren begonnen hatten. „Wir haben viele Projekte, die wir stemmen können, die ohne das Vermächtnis nicht möglich gewesen wären“, sagte Franzke. Auch der Heimatverein wurde mit Geld aus dem Erbe der Eheleute Theben bedacht und erhielt mehr als 200 000 Euro. Die Terrasse selbst steht schon ein bisschen länger. 2007 wurde sie erbaut und der damalige Vorstand „war seiner Zeit ein wenig voraus“, erinnerte Franzke daran, dass recht schnell von Hochzeitsterrasse gesprochen worden war, obwohl Open-Air-Hochzeiten erst seit neun Jahren erlaubt sind. „Die erste Trauung war 2013 und die Terrasse wurde ein voller Erfolg“, freut sich Franzke. Um den Eheleuten Theben zu gedenken, steht direkt im Blumenbeet an der Terrasse eine kleine Tafel.

Bassums Bürgermeister Christian Porsch betonte, wie wichtig der Kultur- und Heimatverein als Gedächtnis für die Stadt sei. So wurde mithilfe des Vereins nicht nur das Verlies hergerichtet, sondern auch die Heimatstube.

Klaus-Dieter Sprenger, der vor dem Tod des Ehepaares mit ihm den Nachlass geklärt hatte, erzählte davon, dass das Paar einen Teil seines Geldes spenden wollte. Zunächst dachten die Thebens an eine bundesweite Organisation, kurze Zeit später, entschieden sie sich für Bassumer Vereine, „um die Kinder und Bassum zu unterstützen“, sagte Sprenger. Sechs wählten sie aus. Sprenger betonte: „Es hat die richtigen Vereine getroffen, das zeigt sich auch daran, dass es keinen Neid von den anderen gegeben hat. Sie haben viel für die Vereine getan.“

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